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Enso baut Internet-Angebot aus

Der Internet-Ausbau in Großenhain dient als Modell für andere Regionen in Sachsen.

© Symbolbild/dpa

Von Anett Heyse

Großenhain. Nach Großenhain will die Energie Sachsen Ost (Enso) eine weitere sächsische Kleinstadt in diesem Jahr ans schnelle Internet anschließen. Ab dem zweiten Quartal sollen Wilsdruff und dessen Ortsteil Kesselsdorf mit einem Glasfasernetz erschlossen werden.

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So wie in Großenhain will die Enso dabei von einem Betriebsstandort aus die Breitbandverbindungen in die einzelnen Straßenzüge verlegen und an das Netz der Deutschen Telekom andocken. Damit könnten Firmen und Privathaushalte über ihre normalen Telefondosen auch das Internet- und Telefonangebot der Enso nutzen.

Wegen der Glasfasertechnik wären aber höhere Übertragungsraten als im Kupferkabelnetz des Branchenprimus möglich. „Wir können eine Kapazität zwischen 40 und 100 Megabit pro Sekunde anbieten“, wirbt Jens Schaller, bei der Enso Abteilungsleiter für Informationsnetze. Die Enso wird in Kesselsdorf und Wilsdruff ab dem zweiten Quartal bauen, verlegt werden acht Kilometer Kabel. Die Investitionskosten werden auf 673 000 Euro geschätzt und komplett von der Enso übernommen.

Das Unternehmen rechnet damit, dass das Netz Ende Oktober in Betrieb gehen kann. „In Großenhain hatten wir ähnliche Voraussetzungen, da sind wir zeitlich auch ganz gut hingekommen“, sagt Schaller. Der Breitbandausbau in der Röderstadt war als Pilotprojekt angelegt, mit dessen Erfolg man sich bei der Enso sehr zufrieden zeigt. „Wir versorgen in Großenhain bereits mehr als 100 private und gewerbliche Kunden, die Nachfrage ist groß“, berichtet Enso-Sprecherin Claudia Kuba.

Die Enso verfügt seit den 90er Jahren über ein firmeninternes Glasfasernetz. Die Kabel verlaufen parallel zu Stromleitungen und Gastrassen. Über das Netz werden die technischen Anlagen und Schaltstationen der Enso gesteuert und überwacht. Dieses firmeninterne Glasfasernetz übernimmt dann auch den Datentransport der Internetkunden. (hey)