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Entscheidung gegen Mockritz

Joyson Safety Systems will die Gasgeneratorfertigung in Europa neu zu ordnen. Vier Werke war eins zuviel.

Das Joyson-Werk in Mockritz, aufgenommen im April 2018. © Dietmar Thomas.

Döbeln. Joyson Safety Systems im Mockritzer Gewerbegebiet, ehemals Takata, hatte im Oktober vergangenen Jahres angekündigt, den Standort bis Ende 2019 zu schließen. Mockritz ist einer von vier europäischen Standorten des Unternehmens, an denen Gasgeneratoren für Airbags gefertigt werden. Das war einer zu viel. Die Entscheidung fiel gegen Mockritz.

„Als Teil eines ganzheitlichen Konsolidierungsprogramms zur Anpassung an die wettbewerblichen Rahmenbedingungen hat Joyson Safety Systems entschieden, die Gasgeneratorfertigung in Europa neu zu ordnen und den Standort Döbeln zu schließen“, sagte Dr. Andreas Bartelt, Kommunikationsdirektor von Joyson Safety Systems.

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Erst im April 2018 hatte Joyson Safety Systems das Werk im Mockritzer Gewerbegebiet übernommen. Zur weiteren Entwicklung des Standortes konnten damals noch keine Angaben gemacht werden. Alle damals 110 Mitarbeiter wurden weiterbeschäftigt.

Die Werkschließung stelle in keiner Weise eine Bewertung der Qualität und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter dar, so Bartelt. Immerhin hatte das Unternehmen zwei große Hallen am Standort.

Schon im März 2017 wurden 150 Mitarbeiter bei Takata in Mockritz und in Freiberg entlassen (DA berichtete). Das Werk in Freiberg ist von der Schließung nicht betroffen. (DA/je)