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Er kam, kochte und siegte

Ehemaliger Küchenchef aus Kreischa ist mit seinem Kurzzeitrestaurant Brogunderbar Sieger der 10. Kochsternstunden.

© René Meinig

Von Nadja Laske

Dresden/Kreischa. Keine Zwiebel weit und breit. Sebastian Probst muss bei der Wahrheit bleiben: Er ist unendlich gerührt. Das Glitzern in seinen Augen verrät, wie nahe dem jungen Koch dieser Augenblick geht. Sein Pop-Up-Restaurant Brogunderbar ist als das beste der Dresdner Kochsternstunden gekürt worden. Insgesamt haben mehr als 4 000 Gäste die Menüs der 35 teilnehmenden Gastronomen bewertet. Sechs Wochen lang hatten ihre Küchen- und Serviceteams zu einem speziellen Menü eingeladen. Verkauft wurden fast 6 900 davon – auch für Veranstalter der kulinarischen Aktionswochen, Clemens Lutz, ein großer Erfolg.

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Bis zu der Idee, im Rahmen der inzwischen 10. Kochsternstunden, gemeinsam mit seinem Freund, dem Jungwinzer Matthias Schuh, ein temporäres Lokal zu eröffnen, hatte Sebastian Probst als Küchenchef des Landhotels Rosenschänke Kreischa gearbeitet. Es belegte den fünften Platz. Inzwischen hat sich der Koch, Patissier und Betriebswirt selbstständig gemacht. Künftig will er andere Gastronomen beim Aufschwung ihrer Unternehmen beraten.

Als beste Servicekraft zeichneten die Kochsternstunden-Genießer Nicole Hieke aus dem Dresdner Restaurant Finesse aus. Für sie geht die Arbeit nun wie gewohnt, nur ohne Sternstunden-Extra-Menü, weiter. Viele Köche indes atmen auf und freuen sich nach der intensiven Zeit auf neue Kreationen. Selbst Initiator Clemens Lutz gönnt sich nach 31 verspeisten Menüs und tollen Gastro-Erlebnissen nun den einen oder anderen Abend daheim mehr.

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