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Zittau

Er räumt mit Ost-West-Klischees auf

Ex-Fußballprofi Hans Sarpei reist am 3. Oktober auf RTL 2 quer durchs Land, auch nach Ostritz. Er will wissen, wie es den Menschen seit der Wende ergangen ist.

Hans Sarpei will's wissen: Für eine Sozial-Doku über das deutsch-deutsche Verhältnis war der Ex-Fußballprofi auch in Ostritz.
Hans Sarpei will's wissen: Für eine Sozial-Doku über das deutsch-deutsche Verhältnis war der Ex-Fußballprofi auch in Ostritz. © RTL2/Magdalena Possert

Hans Sarpei ist auf Spurensuche: 30 Jahre nach der Wende scheint eine neue Mauer zwischen Ost und West zu bestehen - und zwar in den Köpfen. Der Ex-Fußballprofi widmet sich dem deutsch-deutschen Verhältnis in der Sozial-Doku "Hans Sarpei will's wissen", die am 3. Oktober um 19.05 Uhr auf RTL 2 ausgestrahlt wird. Darin stellt er sich den gängigen Vorurteilen und Klischees, gesellschaftlich relevanter Themen wie Rassismus, Armut oder Jugendkriminalität. 

Auf der Suche nach Antworten ist Hans Sarpei unter anderem auch in Ostritz. Dort finden immer wieder Neonazi-Festivals statt. In der Doku versucht Hans-Sarpei mit den Besuchern ins Gespräch kommen und wagt sich auf das Gelände. Sofort schlägt dem ehemaligen Schalke-04-Spieler mit ghanaischen Wurzeln purer Hass entgegen, heißt es in der Ankündigung. Nur wenige 100 Meter entfernt lernt er das andere Ostritz kennen: Thomas und die fünffache Mutter Antje kämpfen seit Jahren gegen Rechtsradikalismus. Beide haben Ängste und wollen nicht vor dem Nazi-Mob einknicken.

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In der Sozial-Doku trifft Hans Sarpei Betroffene, Politiker und Experte werden Fakten und Hintergründe genannt und die Schicksale, die sich hinter den Zahlen und Statistiken verbergen erzählt.

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