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Erdbeben erschüttert Türkei

Ein Erdbeben hat eine Region nahe Istanbul erschüttert. Es war auch in der Millionenstädt spürbar. Schulen wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen.

© Oliver Berg/dpa (Symbolbild)

Istanbul. Ein Erdbeben der Stärke 4,6 hat die türkische Marmararegion erschüttert und ist bis ins Zentrum Istanbuls zu spüren gewesen. Das Epizentrum habe im Marmarameer westlich der Millionenmetropole vor dem Bezirk Silivri gelegen, teilte die Katastrophenschutzbehörde Afad am Dienstag mit. Verletzte oder Schäden wurden zunächst nicht gemeldet.

In einigen Bezirken seien Schüler aus Sicherheitsgründen aus dem Schulgebäude gebracht worden, meldete der Sender CNN Türk. Der Erdbebenexperte Okan Tüysüz von der Technischen Universität Istanbul (ITÜ) sagte im Sender NTV, es könnte leichte Nachbeben geben.

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Istanbul gilt als besonders erdbebengefährdet. Unter dem Marmarameer liegt ein Abschnitt der sogenannten Nordanatolischen Störung, die die Grenze zwischen der eurasischen und der anatolische Erdplatte markiert.

Die Türkei wird immer wieder von Erdbeben erschüttert. Eines der tödlichsten war das Beben im Jahre 1999 in der Nähe Istanbuls. Damals kamen mehr als 17.000 Menschen ums Leben. (dpa)