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Erdbeben in Sachsen

Im Vogtland hat in der Nacht zu Sonnabend die Erde gebebt. Die Erschütterungen waren bis ins Erzgebirge zu spüren.

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© dpa

Werdau. Ein Erdbeben hat in der Nacht zum Sonnabend Teile des Vogtlandes erschüttert. Nach Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover erreichte das Beben eine Stärke von 2,9. Das Epizentrum lag demnach in 16 Kilometer Tiefe zwischen Werdau in Sachsen und Greiz in Thüringen. Schäden seien bei der Stärke aber nicht zu erwarten, sagte eine Sprecherin zu sz-online. Der Wochenendspiegel berichtete, dass der Erdstoß auch im Erzgebirge zu spüren war.

Erdbeben dieser Stärke sind in Deutschland nichts Ungewöhnliches. Bundesweit kommen solche Ereignisse etwa zehnmal im Jahr vor. Teile von Sachsen gehören dabei zu den aktiveren Orten. Etwa 50 Kilometer südlich des diesmaligen Epizentrums würden regelmäßig sogenannte Schwarmbeben auftreten, bei der Spannungen in der Erdkruste abgebaut werden, sagte die Behördensprecherin gegenüber sz-online. Etwa 20 Kilometer nördlich hätten die Seismologen zuletzt 2007 einen Erdstoß der Stärke 3,1 gemessen. Bei einem Beben nahe Schkeuditz zeigte die Richterskala im vergangenen Jahr 3,2 an. (szo)