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Erdnüsse lösen Feueralarm aus

Ein Rentner wollte in einem Pflegeheim die Mikrowelle benutzen. Doch das Erwärmen ging schief.

© dpa

Radeberg. Ein 85-jähriger Bewohner eines Pflegeheims an der Pulsnitzer Straße in Radeberg erwärmte am Donnerstag gegen 19.30 Uhr in einer Mikrowelle eine Aluminiumschüssel mit Erdnüssen. Dabei entstand starker Rauch, der sich rasch im Zimmer ausbreitete. Die Brandmeldeanlage löste aus. Ein Ersthelfer bemerkte den Alarm und eilte dem Bewohner zu Hilfe. Die Kammeraden der Feuerwehr holten beide Personen aus dem Gefahrenbereich. Ebenso entfernten sie die Aluschale mit den Nüssen aus dem Küchengerät. Zu einer Flammenentwicklung kam es nicht.

Sowohl der Senior als auch der 27-Jährige erlitten eine Rauchgasvergiftung, die im Krankenhaus behandelt wurde. Angaben zum Sachschaden gibt es derzeit nicht. (szo)

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Der Polizeibericht vom 1. Juni

Waldbrand im Forst

Kamenz. Zum Waldbrand im Kamenzer Forst rückte die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag gegen 17.45 Uhr aus. An der Forststraße schlugen die Flammen im Mischwald hoch. Der Sachschaden an der 10 x 20 Meter großen Fläche ist noch nicht bezifferbar. Die Kriminalpolizei ermittelt zum Verdacht der Brandstiftung.

Transporter fängt Feuer

Radeberg. Aus bisher unbekannter Ursache geriet ein VW Transporter am Donnerstag gegen 19 Uhr an der Forststraße in Radeberg in Brand. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Der Schaden am Fahrzeug lag bei etwa 6000 Euro. Brandursachenermittler suchen jetzt nach der Ursache des Feuers.

Streit im Schwimmbad

Bernsdorf. Ein 33-Jähriger griff am Donnerstagnachmittag zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren im Waldbad in Bernsdorf an. Der Mann pöbelte und bespuckte die Jugendlichen und verteilte Kopfnüsse. Der Grund des Angriffes blieb unklar. Die beiden leicht verletzten Geschädigten erstatteten Anzeige wegen Körperverletzung.

Fahranfänger mit Alkohol am Steuer

Kamenz. Ein 18-jähriger Fahranfänger geriet am Freitagmorgen in eine Polizeikontrolle am Siedlungsweg in Kamenz. Die Beamten überprüften gegen 1.50 Uhr die Fahrtauglichkeit des jungen Mannes. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 0,12 Promille. Ein Ergebnis noch unter der 0,5 Promille-Grenze, jedoch befindet sich der Fahrer noch in der Probezeit. Für Fahranfänger gilt 0,0 Promille.

Mit 139 km/h auf der Umgehungsstraße

Nebelschütz. 70 Kilometer pro Stunde sind auf der Umgehungsstraße von Kamenz am Abzweig Nebelschütz erlaubt. 139 km/h zeigte das Messgeräte der Polizei, als ein BMW mit Kamenzer Kennzeichen am Donnerstagnachmittag die Kontrollstelle passierte. Den Fahrer erwarten nun zwei Monate Fahrverbot, zwei Punkte im Zentralregister sowie ein Bußgeld von 440 Euro. Die Polizei überprüfte am Donnerstag zwischen 14.30 und 19.30 Uhr die Einhaltung der Geschwindigkeit auf der Umgehungsstraße. In fünf Stunden fuhren etwa 2300 Fahrzeuge durch die Messstelle. 188 Pkw waren zu schnell. Davon bekommen 137 Lenker ein Verwarngeld. 51 Fahrer erhalten einen Bußgeldbescheid. Sie wurden mit mehr als 20 km/h über den erlaubten 70 km/h gemessen.

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