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Erfolg mit Räuber Hotzenplotz

Weniger Aufführungen, mehr Besucher. Das war dieses Jahr auf der Naturbühne. Nächstes Jahr könnten es noch mehr werden.

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Von Heike Sabel

Maxen. Mit diesen beiden Stücken hat die Naturbühne den Nerv der Zuschauer getroffen. Das Kinderstück, der Räuber Hotzenplotz, sahen 1 598 kleine und große Besucher. Das sind pro Vorstellung im Schnitt 320 und damit mehr als beim Stück für die Erwachsenen. Zum Sommernachtstraum(a) kamen 1 218 Leute, pro Vorstellung waren das 243. Hinzu kamen neun Gastspiele anderer Theater, die 3 517 Zuschauer sahen. Damit erlebten dieses Jahr 6 333 Besucher eine Aufführung auf der Naturbühne. Das sind rund 500 mehr als im Jahr zuvor. „Dafür können wir uns nur bedanken“, sagt Dirk Kluge. Er leitet die Gruppe Naturbühne im Maxener Heimatverein.

Neben eigenen Stücken sind die Gastspiele für die Naturbühne wichtig, um sie weiter bekannt zu machen und sie zu finanzieren. 2018 sollen dazu unter anderem Alf Mahlo mit seinem Programm „Jägerstolz im Unterholz“ und Thomas Böttcher mit „Lieber radioaktiv als im Radio aktiv“ beitragen. Die Naturbühne Reichenau, mit der die Maxener schon seit 15 Jahren befreundet ist, kommt 2018 mit „Diener zweier Herren“. Das wird das, was die Laiendarsteller auf die Bühne bringen. In den vergangenen Wochen sind sie wieder einmal zu Bauleuten geworden. Sie haben „Lieblingsplätze für alle“ geschaffen. Möglich wurde das dank einer Förderung des Landkreises, sagt Dirk Kluge. Entstanden sind zwei behindertengerechte Parkplätze unweit der Bühne. Der Hauptweg bekam einen Belag, der es Rollstuhlfahrern und Besuchern mit Gehhilfen leichter macht. Außerdem sind Ausspülungen damit kein Thema mehr. Auch die Toiletten, eine behindertengerechte gibt es schon, sowie die Sitzplätze sind damit besser erreichbar. „Wir freuen uns, die Bühne damit auch für Menschen mit Behinderungen noch besser zugänglich gemacht zu haben.“

2018 könnten damit noch mehr Besucher kommen als in diesem Jahr. Im Dezember beginnt der Vorverkauf.