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Zittau

Erholungsort Waltersdorf - Urkunde ist da

Eigentlich sollte der Titel persönlich überreicht und mit Touristikern diskutiert werden. Nun kam er coronabedingt per Post und ist doch ein kleiner Lichtblick.

Blick auf Waltersdorf.
Blick auf Waltersdorf. © Matthias Weber

Waltersdorf darf sich weiter Erholungsort nennen. Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) hat die Anerkennungsurkunde der zuständigen Gemeinde Großschönau nun per Post zukommen lassen. Eigentlich wollte sie das am 25. März schon tun - persönlich.  Dazu war eine Diskussionsveranstaltung mit örtlichen Touristikern geplant. 

"Leider musste auch dieser Termin, der persönliche Gedankenaustausch, infolge der Corona-Krise abgesagt werden", teilt Großschönaus Bürgermeister Frank Peuker (SPD) mit. So war ein Austausch mit der Verwaltung vorgesehen, in dem nach seiner Aussage auf die positiven Entwicklungen in den vergangenen Jahren zurückgeschaut, aber vor allem die weitere touristische Entwicklung in der Gemeinde Großschönau in den Blick genommen werden sollte. Dabei wäre es um die touristischen Potenziale der Marke "Textildorf", darin eingeschlossen die Wiederbelebung der Webschule und die anstehenden gemeindlichen Investitionen in Waltersdorf wie der grundhafte Ausbau der Hauptstraße und das Vorhaben auf der Lausche zur Sprache gekommen. 

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"Weitaus dramatischer ist jedoch die derzeitige Lage der Gastronomie- und Tourismuswirtschaft", so Peuker. Infolge des abrupten Abschaltens des gesamten Wirtschaftszweigs stünden Existenzen in Gefahr. Insofern sei die mit zugegangene Anerkennungsurkunde auch ein kleiner Lichtblick. "Der ein wenig Hoffnung macht, dass Tourismus möglichst bald wieder ermöglicht wird", meint der Bürgermeister. "Und die Branche auch die notwendigen finanziellen sowie rechtlichen Unterstützungen von Bund und Land erfährt. 

Und nach dem Rekordjahr 2018 hatte die Gemeinde Großschönau voriges Jahr einen erneuten Anstieg bei den Gästeübernachtungen zu verzeichnen. (SZ)

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