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Erinnerungen an das Kriegsende 1918

Gedenkgottesdienste und Führungen machen am Wochenende auf Spuren des „Großen Krieges“ aufmerksam.

Zahlreiche Veranstaltungen erinnern bis zum 11. November an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Im Blickpunkt steht die Nikolaikirche, welche 1924 bis 1926 zur Kriegergedächtnisstätte für die gefallenen Gemeindemitglieder der Evangelischen Kirche umgestaltet worden ist. Am heutigen Freitag, 16 Uhr, wird Franziska Wilcken im Barockhaus Neißstraße 30 über die kunst- und architekturhistorische Funktion des von dem Architekten Martin Elsaesser gestalteten Sakralraumes sprechen.

Großes Glück kann so klein sein

Hellwach oder im lieblichen Schlummer zeigen sich die süßen Babys. In unserer Themenwelt Stars im Strampler gibt es den Nachwuchs zu sehen.

Bischof Markus Dröge, Generalsuperintendentin Theresa Rinecker und Pfarrer Alexander Stokowski werden am Sonnabend, 10 Uhr, in der Krypta der Peterskirche eine Gedenkandacht abhalten. Eine weitere Veranstaltung unter dem Motto „Gedenken und Gebet“ gibt es 11 Uhr in der Nikolaikirche. 14 Uhr wird Evelin Mühle, Leiterin des Städtischen Friedhofes, zu den griechischen Gräbern und dem städtischen Ehrenmal zum Ersten Weltkrieg führen. Treffpunkt ist die Straßenbahnhaltestelle Alexander-Bolze-Hof. 15.30 Uhr führt Franziska Wilcken durch die Nikolaikirche. Mit Görlitz und dem Ersten Weltkrieg beschäftigt sich schließlich ein Vortrag der Historikerin Ines Haaser, 19 Uhr, im Barockhaus. Für Sonntag, 10 Uhr, lädt Superintendent Thomas Koppehl zu einem Gottesdienst in die Krypta der Peterskirche ein. Zum Ende der Ausstellung „Wiederentdeckt. Die Blechplastiken von Hans Wissel“ gibt es 14 Uhr in der Nikolaikirche einen Vortrag von Christian Wissel. (SZ)