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Ermittlungen in Maishäcksler-Fall beendet

Die Staatsanwaltschaft hat zu dem schweren Unfall bei der Ernte 2017 in Berthelsdorf die Schuldfrage untersucht.

© SZ-Archiv

Berthelsdorf. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren zum Unfall bei der Maisernte 2017 in Berthelsdorf eingestellt. Wie Staatsanwalt Till Neumann mitteilte, treffe den Beschuldigten – den Fahrer der landwirtschaftlichen Maschine – keine Schuld an dem Unfall am 19. September. Dabei war ein damals 65-jähriger Mann aus dem Ort schwer an den Beinen verletzt worden. Der Mann war querfeldein zwischen den hohen Pflanzen auf das arbeitende Team der Agrargenossenschaft Berthelsdorf zugelaufen und hatte offenbar zu spät gemerkt, dass sich der Maishäcksler bereits direkt vor ihm befand. Die Maschine erfasste den Mann.

Lange Zeit konnte der Verletzte aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes zum Hergang des Unfalls nicht vernommen werden. Die Ermittlungen dauerten deshalb einige Zeit an. Inzwischen aber sei klar, betont Neumann: „Den ehemals Beschuldigten traf keine Schuld. Aus Sicht des Führerhauses war es nicht möglich, ein Hindernis zu erkennen“, schildert er die Einschätzung der Staatsanwaltschaft. Zudem hatte die Agrargenossenschaft auch immer betont, die nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen zu haben. Dass Mais geerntet werde, sei nicht zu übersehen gewesen, hieß es. (SZ/abl)

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