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Sachsen

Ermittlungen zu Flixbus-Unfall eingestellt

Ein Mensch war vor einem Jahr nahe Leipzig umgekommen, als der Bus auf der A9 verunglückte. Der angeklagte Fahrer ist jetzt entlastet worden.

Am 19. Mai 2019 kam es auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Leipzig-West und dem Rastplatz Bachfurt-West zu einem schweren Unfall. Eine Insassin des Busses wurde getötet.
Am 19. Mai 2019 kam es auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Leipzig-West und dem Rastplatz Bachfurt-West zu einem schweren Unfall. Eine Insassin des Busses wurde getötet. © Jan Woitas/dpa

Leipzig. Ein Jahr nach einem tödlichen Flixbus-Unfall auf der Autobahn 9 bei Leipzig hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Busfahrer eingestellt. Laut einem Gutachten habe ein "medizinisches Problem" bei dem 60 Jahre alten Fahrer vorgelegen, teilte die Staatsanwaltschaft Leipzig am Freitag mit. Das habe dazu geführt, dass der Mann den Bus nicht mehr beherrschen konnte.

"Konkrete Tatsachen dafür, dass dies für den Busfahrer selbst zum Unfallzeitpunkt vorhersehbar und vermeidbar gewesen wäre, konnte die Staatsanwaltschaft nicht feststellen." Dem Fahrer sei keine Verletzung der Sorgfaltspflicht nachzuweisen. Daher seien die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung eingestellt worden. Um was für ein Problem es sich genau handelte, teilte die Staatsanwaltschaft nicht mit.

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Der Bus war am frühen Abend des 19. Mai 2019 von der A9 abgekommen und an der Böschung auf die Seite gekippt. Eine Leitplanke bohrte sich durch die Windschutzscheibe. Eine 63 Jahre alte Frau kam ums Leben. Insgesamt saßen 75 Menschen in dem Fernbus. 

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