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Erneut Einbrüche in Windräder

Diesmal schlugen die Täter in Mittelherwigsdorf zu. Die Polizei prüft einen Zusammenhang zu den Vorfällen bei Schlegel und Altbernsdorf.

© dpa

Mittelherwigsdorf. Im Zeitraum von Montag bis Dienstagnachmittag haben Unbekannte gewaltsam die Türen an drei Windkrafträdern im Ortsteil Oberseifersdorf an der Straße Hinterer Weg aufgebrochen. Die Täter verursachten 4.000 Euro Schaden, stahlen aber nichts. Das teilt die Polizeidirektion Görlitz mit.

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Die Kriminalpolizei befasst sich mit den Ermittlungen. Bereits Montag waren der Polizei Einbrüche in Windräder bei Schlegel und bei Altbernsdorf gemeldet worden. Die Polizei prüfe nun, ob ein Zusammenhang zwischen diesen Taten bestehe, erklärte eine Polizei-Sprecherin der SZ auf Nachfrage. (szo)

Diese und weitere Meldungen lesen Sie im aktuellen Polizeibericht.

Aus dem Polizeibericht vom Mittwoch

Polizei stellt vermeintlichen Dieb in Zittau

Zittau. Beamte der Bundespolizei Ebersbach haben am Mittwoch zwei Personen erwischt, die nahe der Grenze zu Polen mutmaßlich mit Diebesgut unterwegs waren. Sie trugen einen Wäschekorb mit diversen Kisten. Kurz darauf brach auch der Sichtkontakt zu ihnen ab. Auf Grund des auffälligen Verhaltens der Personen suchten weitere Polizisten nach ihnen. Die Beamten fanden dann auf Höhe der Einfahrt zur Biogasanlage Zittau, am Ufer der Mandau, das vermutliche Diebesgut und stellten es sicher. Es handelte sich um zwei originalverpackte Stabmixer, zwei originalverpackte Kaffeeautomaten und zwei originalverpackte Bratpfannen sowie den besagten Wäschekorb. Gleichzeitig erschien eine der gesuchten Personen auf der Chopinstraße. Die Polizisten erkannten ihn wieder, hielten ihn an und kontrollierten ihn. Wegen des Verdachts des Diebstahls brachten sie den polnischen Staatsbürger zum Polizeirevier Zittau-Oberland. Dort stellten die Beamten fest, dass dieGegenstände kurz zuvor aus einem Supermarkt in Zittau gestohlen wurden und der Diebstahl auf Video festgehalten wurde. Die weiteren Ermittlungen führt die Landespolizei.

Einbrecher dringen in ein Haus ein

Görlitz. Am Dienstagmorgen haben Unbekannte in Görlitz die Abwesenheit eines Eigentümers ausgenutzt um gewaltsam in dessen Haus einzudringen. Die Täter flohen mit ihrer Beute, bestehend aus einem Portemonnaie mit Ausweispapieren und Bargeld, zwei Handys sowie einer Kamera. Sie hinterließen damit einen Stehlschaden von circa 1.500 Euro und 100 Euro Sachschaden. Kriminaltechniker sicherten Spuren, mit deren Auswertung sich die Kriminalpolizei befasst.

Erneut dreiste Masche angeblicher Polizisten

Oybin. Der Anruf einer 73-jährigen Oybinerin hat die Beamten des Reviers Zittau-Oberland am Dienstagmittag aufhorchen lassen. Sie schilderte ein Telefonat mit einem vermeintlichen Polizisten. Dieser hatte die an der Liststraße wohnende Seniorin aufgefordert einen erheblichen fünfstelligen Betrag von ihrem Konto auf ein weiteres zu transferieren. Das sollte über Western Union erfolgen. Tatsächlich hob sie auch Geld ab und wartete auf weitere Anweisungen des falschen Ordnungshüters. Die richtige Polizei reagierte schnell. Dadurch konnte die Betrugsmasche unterbrochen und ein finanzieller Schaden verhindert werden. Zu einer Übergabe kam es nicht. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Diebe stehlen Simson

Bad Muskau. Unbekannte haben am Dienstagmorgen an der Gablenzer Straße eine gesichert abgestellte schwarze Simson S51b gestohlen. Lediglich das Vorderrad samt Schloss hinterließen die Täter. Nach dem Moped wird gefahndet. Der Stehlschaden betrug laut Geschädigtem 1.500 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Toyota-Fahrer übersieht Radler

Görlitz. Am Dienstagnachmittag hat ein Toyota-Fahrer an der Girbigsdorfer Straße in Görlitz nicht die Vorfahrt einer Radfahrerin beachtet. Der 53-jährige Fahrer übersah die 63-Jährige offenbar mit ihrem Rad, als er in die Girbigsdorfer Straße von der B 6 einbiegen wollte. Trotz der Kollision blieb die Seniorin unverletzt. Der Sachschaden betrug 1.100 Euro. Die Bußgeldstelle befasst sich mit der Anzeige zu diesem Verstoß.

Polizei zieht Lkw mit Mängeln aus dem Verkehr

Nieder Seifersdorf. Bei der Kontrolle eines Lkw auf der A4 an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf hat der Verkehrsüberwachungsdienst Dienstagvormittag erhebliche technische Mängel aufgespürt. So wies das mit zwölf Tonnen Insulinspritzen beladene Fahrzeug gerissene Bremsscheiben, verschlissene Bremsbeläge und einen ausgeschlagenen Spurstangenkopf auf. Ein Sachverständiger stufte das Gefährt nach einer technischen Untersuchung als verkehrsunsicher ein. Die Beamten untersagten dem 53-jährigen Lenker die Weiterfahrt bis zur Beseitigung der Beanstandungen. Außerdem fertigten sie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den Fahrer, mit der sich die Bußgeldstelle der Landesdirektion befassen wird.

Bundespolizei erwischt Schleuser auf der A4

Görlitz. Beamte der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf haben am Mittwoch das Einschleusen von sieben russischen Staatsangehörigen auf der A4 verhindert. Den Polizisten fiel gegen 2 Uhr ein vollbesetztes Auto mit polnischen Kennzeichen auf, das in Richtung Dresden unterwegs war. An der Anschlussstelle Görlitz kontrollierten die Beamten das Fahrzeug. Fahrer und zugleich tatverdächtiger Schleuser des Renault Scénic war ein 30-jähriger Ukrainer.

Bei den weiteren Insassen handelte es sich um eine siebenköpfige russische Familie. Der 53-jährige Vater und die 47-jährige Mutter mit ihren zum Teil erwachsenen fünf Kindern im Alter von 26, 23, 19,zwölf und fünf Jahren waren lediglich im Besitz polnischer Asylbescheinigungen, die weder zur Einreise noch zum Aufenthalt in Deutschland berechtigten. Dem Schleuser wurde noch vor Ort die vorläufige Festnahme ausgesprochen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist nach Einleitung des Strafverfahrens die Zurückschiebung des Ukrainers nach Polen vorgesehen. Darüber hinaus wird gegen den 30-Jährigen eine Widereinreisesperre von zwei Jahren verhängt. Auch für die eingeschleuste Familie, die aus der autonomen Republik Tschetschenien stammt, wird nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen die Zurückschiebung nach Polen erfolgen.

Wildschweine sorgen für Unfälle

Weißkeißel / Kaschel. Am Dienstagmorgen sind nicht nur Autos auf den Straßen um Weißwasser gefahren, auch Wildschweine waren emsig unterwegs. So kam es auf der B 115 zwischen Rietschen und Weißkeißel zu einem Zusammenstoß zwischen einem Mercedes-Kleinbus und dem Schwarzwild, welches den Unfall nicht überstand. Sachschaden von circa 500 Euro entstand. Ein anderes Wildschwein hat wohl einen Unfall auf der S 121 in Kaschel überlebt. Es prallte gegen einen Citroen, der von Klitten in Richtung Lieske fuhr, und flüchtete in den angrenzenden Wald. Auch hier belief sich der Schaden auf etwa 500 Euro.

Erneut Einbrüche in Windräder

Mittelherwigsdorf. Im Zeitraum von Montag bis Dienstagnachmittag haben Unbekannte gewaltsam die Türen an drei Windkrafträdern im Ortsteil Oberseifersdorf an der Straße Hinterer Weg aufgebrochen. Die Täter verursachten 4.000 Euro Schaden, stahlen aber nichts. Die Kriminalpolizei befasst sich mit den Ermittlungen. Bereits Montag waren der Polizei Einbrüche in Windräder bei Schlegel und bei Altbernsdorf gemeldet worden. Die Polizei prüfe nun, ob ein Zusammenhang zwischen diesen Taten bestehe, erklärte eine Polizei-Sprecherin der SZ auf Nachfrage.

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