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Hoyerswerda

Erneuter Landesmeistertitel 

Damit hat das Team sowohl 2018 als auch 2019 jeweils beide Titel (Halle und Kleinfeld) gewinnen können.

Sportlich geht es für die Knappensee-Oldies nun zunächst am 22. September zum Oberlausitz-Cup nach Weißwasser. Abschließendes Freilufthighlight in dieser Saison bildet die NOFV-Meisterschaft am 5. Oktober in Berlin.
Sportlich geht es für die Knappensee-Oldies nun zunächst am 22. September zum Oberlausitz-Cup nach Weißwasser. Abschließendes Freilufthighlight in dieser Saison bildet die NOFV-Meisterschaft am 5. Oktober in Berlin. © Foto: privat

Leipzig/Knappenrode. Am Samstag gab es eine weitere Auflage der Landesmeisterschaften für Breitensportler der Altersklasse Ü 60. Zehn Teams hatten sich angemeldet und damit das Teilnehmerfeld gegenüber 2018 vergrößert.

Mit dabei der Titelverteidiger SpVgg Knappensee, der es in einer Gruppe mit den bisherigen Landesmeistern aus Riesa und dem SV Post aus Dresden sowie SV Einheit Radeberg und der SpG Oberlausitz (VfB Weißwasser/Rothenburger SV/SV Ludwigsdorf 48) zu tun bekam. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen, wie sich zeigen sollte!

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In der Auftaktpartie gegen die SpG Oberlausitz merkte man beiden Teams eine gewisse Nervosität an (0:0). Auch in der zweiten Partie kamen die Oldies nicht so recht ins Spiel, es fehlte die richtige Balance und die Ruhe im Spielaufbau. Auch hier geht das 1:1 am Ende in Ordnung (Tor Harry Dollerschell).

Gegen den SV Post Dresden kam erst in der Mitte der Begegnung mehr Zug in das Spiel und nach einer taktischen Umstellung fiel dann auch in der Schlussphase der erlösende Siegtreffer (Harry Dollerschell). Aufgrund der anderen Ergebnisse musste im Abschlussspiel unbedingt ein Sieg gegen Stahl Riesa her. Die Mannschaft hatte jetzt ihren Rhythmus, gewann mit 2:0 (Harry Dollerschell, Horst Uecker) und erreicht als Gruppenerster das Halbfinale.

Dort kam es zum Duell mit dem Dresdner SC, dem Gruppenzweiten der Staffel B. In einem Spiel auf Augenhöhe hieß es bald 1:0 für die Oldies (Michael Nitzsche), die läuferisch überzeugen konnten. Doch kostete eine Unaufmerksamkeit die Führung. Die Entscheidung fiel vom 9-Meter-Punkt. Dort hatten die Oldies das bessere Ende für sich und zogen mit 3:2 erneut in das Finale.

Das hat es bis dahin in dieser Konstellation nicht gegeben: zwei Mannschaften aus dem Westlausitzer Fußballverband standen sich gegenüber. Die SpG SV Aufbau Deutschbaselitz/SV Lok Kamenz/SV Einheit Kamenz, das erste Mal überhaupt dabei, hatte nicht nur ihre Vorrundengruppe sicher beherrscht (zehn Punkte und Platz 1) und das Halbfinale gegen Riesa mit 2:0 gewonnen, sondern blieb ohne Gegentor.

Das Endspiel wurde aber im Wesentlichen vom Titelverteidiger dominiert und hätte bereits nach fünf Minuten entschieden sein müssen – zwei dicke Dinger wurden vergeben. Die SpG aus Deutschbaselitz/Kamenz blieb im Spielverlauf selbst ohne eigene wirkungsvolle torgefährliche Aktion. Das Spiel endet trotz Torschussverhältnis von 6:0 für den Titelverteidiger 0:0.

Damit musste der Landesmeister erneut vom 9-Meter-Punkt aus (seit 2016 der „Regelfall“) ermittelt werden Und es war spannend: Einen Fehlversuch der Oldies konnte die SpG Kamenz aber nicht nutzen. Im fünften Versuch gingen die Oldies 4:3 in Führung, der nächste Schütze scheiterte am Oldie-Keeper Armin Wetzlich.

Grundlage dieses neuerlichen Erfolges bilden nach wie vor die hohe Trainingsbereitschaft und die Kameradschaft untereinander. Hinzu kommt, was insbesondere aus Sicht der Konkurrenten immer wieder betont wird, dass die Truppe eingespielt ist und sich auf einen ausgeglichenen Kader stützen kann.

Bei der Siegerzeremonie wurden Uwe Heidrich (SpVgg Knappensee), Reiner Schmidt (Fortuna Trebendorf) und Norbert Adler (SpG Deutschbaselitz/Kamenz) mit Einzelehrungen ausgezeichnet, ehe die Knappensee-Oldies nach Erhalt der Urkunden, der Siegershirts und eines Gutscheins zum Fußballgolf den Siegerpott in die Höhe stemmen konnten! (SH)

Neben Mannschaftsleiter Klaus Noack waren dabei: Armin Wetzlich, Axel Schiwon, Heinz Hörenz, Lutz Hattliep, Horst Uecker, Michael Nitzsche, Uwe Heidrich, Siegmund Heidrich, Harry Dollerschell, Uwe Preibsch, Herbert Becker und Eberhard Greibig.

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