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Rettungsdienst streikt erneut

Die Gewerkschaft Verdi ruft für diesen Donnerstag ihre Mitglieder im Krankentransport der DRK-Rettungsdienst Radeberg-Pulsnitz erneut zur Arbeitsniederlegung auf.

© dpa

Radeberg. Die Gewerkschaft Verdi ruft für diesen Donnerstag ihre Mitglieder im Krankentransport der DRK-Rettungsdienst Radeberg-Pulsnitz gGmbH erneut zum Warnstreik auf. Ab 6 Uhr werde für zwölf Stunden die Arbeit niedergelegt.

Bereits in der vorigen Woche hatte der Krankentransport gestreikt. Das habe aber nicht den erhofften Erfolg gebracht, so Verdi-Verhandlungsführer Jens Uhlig. Nun soll erneut der Forderung nach der vollumfänglichen Anwendung des DRK-Reformtarifvertrages Nachdruck verliehen werden. „Wenn der Tarifpartner in den bisherigen drei Tarifverhandlungen kein akzeptables Angebot machen konnte und auf den Vorschlag, sich in kleinen Schritten über die Tarifverträge vom DRK-Rettungsdienst Chemnitz oder dem DRK-Kreisverband Döbeln-Hainichen zu nähern, nicht eingeht, müssen wir angemessen reagieren“, ist Uhlig überzeugt. Der Verdi-Verhandlungskommission sei bisher kein akzeptables Angebot vorgelegt worden, fügt er an. „Wir erwarten konstruktive Verhandlungen auf der Basis eines ernst gemeinten Angebotes mit dem Ziel, den DRK-Reformtarifvertrag vollumfänglich anwenden zu können“, betont er.

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Zudem sei es an der Zeit, dass auch die Politik entsprechende Rahmenbedingungen schaffe, hatte Verdi-Landesbezirksbereichsleiter Bernd Becker bereits beim Streik vor einer Woche gefordert. (SZ/JF)