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Zittau

Erst Drogen dabei, dann 1,8 Promille intus

Die Bundespolizei hat in Zittau einen Mann zweimal kontrolliert - und ist immer fündig geworden. Auch in anderen Fällen war sie erfolgreich.

Symbolbild.
Symbolbild. © Roland Weihrauch/dpa

Erst mit Drogen zu Fuß, dann unter Alkoholeinfluss mit dem Auto hat die Bundespolizei einen 22-jährigen Deutschen in der Nacht von Sonnabend zum Sonntag in der Ziegelstraße in Zittau erwischt. Der Mann hätte bei der ersten Kontrolle gegen 23 Uhr  sehr nervös gewirkt und  irgendwas in seiner rechten Jackentasche versteckt gehalten, berichtet sie. Bei einer Kontrolle fanden die Beamten dann zwei Cliptütchen, in denen sich zehn Dolden einer Cannabisblüte befanden. Sie beschlagnahmten diese und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Gegen 0.15 Uhr bestreiften dieselben Beamten erneut die Ziegelstraße und kontrollierten einen Volvo. Dort saß der zuvor kontrollierte 22-Jährige hinterm Steuer. Den Beamten fuhr starker Alkoholgeruch in ihre Nasen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,80 Promille. Damit war die Weiterfahrt untersagt und ein weiteres Ermittlungsverfahren eröffnet, diesmal aber wegen Trunkenheit im Verkehr. Dieses wird durch das Polizeirevier Zittau bearbeitet. 

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Am Sonntagmorgen dann begegnete der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz ein 55-jähriger Pole auf der Ziegelstraße mit dem Fahrrad. Allerdings war die Fahrweise so unsicher, dass dies die Beamten um 7.25 Uhr zu einer Kontrolle bewog. "Auf Nachfrage gab er an, Alkohol getrunken zu haben", berichtet die Bundespolizei. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,08 Promille, was als Trunkenheit im Straßenverkehr strafbar ist. Das Polizeirevier Zittau übernahm den Fall.

Und schließlich kontrollierte die Bundespolizei am Sonntagabend einen 41-jährigen Libanesen  an der Zittauer Friedensstraße, nahe der polnischen Grenze. "Der Asylbewerber konnte sich ordnungsgemäß ausweisen, hatte aber einen Joint in seiner Zigarettenschachtel stecken", berichtet sie. Diesen ist er nun los und muss mit einer Strafanzeige wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen. 

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