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Erst Unfall beendet Verfolgungsjagd

Die Polizei hat in Hirschfelde einen VW-Transporter kontrollieren wollen. Doch der Fahrer flüchtete bis nach Turow. Dafür gab es mehrere Gründe.

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Ende einer Verfolgungsjagd: Der Polizeiwagen stieß mit dem VW-Transporter zusammen.
Ende einer Verfolgungsjagd: Der Polizeiwagen stieß mit dem VW-Transporter zusammen. © Polizei

Beamte des Polizeireviers Zittau-Oberland haben sich am Sonntagvormittag mit dem Fahrer eines VW Transporter eine Verfolgungsjagd geliefert, die auf der Siliziumstraße in Hirschfelde ihren Anfang nahm. Als sie ihm dort das Signal zum Anhalten gaben,  gab dieser Gas und ergriff die Flucht.

Mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr er auf die B99 in Richtung Zittau. Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung auf. Kurz vor Zittau legten die Beamten einen Stopstick aus, den der Transporter auch überfuhr. "Trotz zwei beschädigter Reifen setzte der Fahrer seine Flucht auf der B178 nach Polen fort", berichtet die Polizei. Drei Funkstreifenwagen verfolgten den Wagen mittlerweile.

Fünf Anzeigen gegen den Fahrer

Schließlich stieß in Turow ein Polizeiauto mit dem VW zusammen. Alle Beteiligten blieben unverletzt, jedoch entstand ein Schaden von rund 1.500 Euro am Einsatzfahrzeug. Die Beamten konnten nun aber den 41-jährigen Fahrer und seinen 32 Jahre alten Beifahrer festhalten. Die Beamten übergaben die Ertappten der polnischen Polizei.

"Es stellte sich heraus, dass die Liste der Ordnungswidrigkeiten und Straftaten, welche die Männer offenbar zur Flucht bewogen, nicht gerade kurz war", so die Polizei. Beide Polen standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln - vermutlich Amphetamine. Der Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Darüber hinaus gehörte das Kennzeichen nicht an den Transporter. Es bestand zudem keine Pflichtversicherung für den VW. So folgten diverse Anzeigen sowie eine weitere für die Gefährdung des Straßenverkehrs. (SZ)

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