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Erste Bayern-Heimpleite seit einem Jahr

Die Münchner lassen sich von Hoffenheim düpieren. Die Verfolger Leverkusen und Leipzig trennen sich 1:1. Auch Dortmund und Schalke geben Punkte ab.

Bayerns Kapitän und Torhüter Manuel Neuer schreit nach der Niederlage gegen Hoffenheim.
Bayerns Kapitän und Torhüter Manuel Neuer schreit nach der Niederlage gegen Hoffenheim. © dpa/Tobias Hase

Bayern München hat nach der Gala von London in der Fußball-Bundesliga überraschend gepatzt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac unterlag am Samstag der TSG 1899 Hoffenheim mit 1:2 (0:0) und kassierte die erste Heimniederlage seit einem Jahr. Sagis Adamyan war mit zwei Treffern in der 54. und 79. Minute der Matchwinner. Torjäger Robert Lewandowski hatte mit seinem elften Saisontreffer den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt (73.). Für die Bayern war es die erste Heimniederlage seit dem 6. Oktober 2018. Damals verloren sie mit 0:3 gegen Borussia Mönchengladbach. Dabei hatte Kovac die gleiche Elf, die am Dienstag in der zweiten Halbzeit Champions-League-Finalist Tottenham Hotspur gedemütigt hatte, aufs Feld geschickt. Thomas Müller musste zum fünften Mal hintereinander auf die Bank. Der Weltmeister von 2014 wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. "Er ist nicht irgendjemand. Thomas ist sehr wichtig, die anderen auch", sagte Kovac und begründete seine Startelf mit dem starken Auftritt in London. Wenn Not am Mann sei, werde Müller auch seine Minuten bekommen.

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Bayer Leverkusen und RB Leipzig trennten sich im direkten Verfolgerduell 1:1 (0:0). RB zeigte sich bei Bayer wie bereits beim 0:2 gegen Olympique Lyon in der Champions League äußerst verschwenderisch mit den Chancen. Allein in der ersten Halbzeit vergab Leipzig fünf hochkarätige Möglichkeiten. Timo Werner erwischte einen schlechten Tag und wurde ausgewechselt. Sein Ersatz Christopher Nkunku rettete wenigstens einen Punkt (78.). Leverkusen war durch Kevin Volland in Führung gegangen (66.).

Der SC Freiburg erkämpfte sich in letzter Minute noch ein 2:2 (0:1) gegen Borussia Dortmund. Der BVB spielte zum dritten Mal in Folge 2:2 und verspielte dabei erneut eine Führung. Ein Eigentor von Manuel Akanji besiegelte in der 90. Minute das Unentschieden. Davor war der BVB zweimal durch Axel Witsel (20.) und ein Eigentor von Lukas Kübler (67.) in Führung gegangen. Den erstmaligen Freiburger Ausgleich markierte Luca Waldschmidt (55.). Mario Götze stand zum zweiten Mal in dieser Saison in der BVB-Startelf, zumal Torjäger Paco Alcacer mit Achillessehnenbeschwerden weiter ausfiel.

Der FC Schalke 04 musste sich im Abendspiel mit einem 1:1 (0:0) gegen den 1. FC Köln begnügen. Die Königsblauen sahen durch ein Tor von Suat Serdar (72.) schon wie der Sieger aus. Dann glich Jonas Hector in der Nachspielzeit per Kopf für den Aufsteiger aus und verdarb ihnen den Sprung auf Platz eins.

Der FSV Mainz 05 kam ohne seinen gesperrten Trainer Sandro Schwarz zu einem 2:1 (2:1) bei Aufsteiger SC Paderborn und verließ dadurch die Abstiegszone. Mit Jan-Moritz Lichte an der Seitenlinie kam der FSV zum zweiten Saisonerfolg. Die erstmalige Mainzer Führung durch Robin Quaison (8.) glich Paderborns Ben Zolinski (14.) aus. In der 32. Minute traf Daniel Brosinski per Foulelfmeter erneut für die Gäste. Es war der 25. verwandelte Strafstoß für den FSV in Serie. Das bedeutet Liga-Rekord. Schwarz durfte das nach seiner Gelb-Roten Karte in der vergangenen Woche nicht von der Bank aus verfolgen. Paderborn vergab noch einen Handelfmeter durch Jamilu Collins (79.). (dpa)