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Dresden

Erste Sozialwohnungen im Herbst fertig

Mehr als 190 Wohnungen entstehen bis 2020 auf sechs Grundstücken der Dresdner Wohnungsbaugesellschaft. Vermietet wird ab Herbst.

Steffen Jäckel und Kristin Kaufmann vor dem Neubau in Leuben.
Steffen Jäckel und Kristin Kaufmann vor dem Neubau in Leuben. © Marion Doering

Es werden die ersten Sozialwohnungen in Sachsen sein, die mit Mitteln aus dem Länderförderprogramm gebaut und bezogen werden. Das berichtet Dresdens Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Linke). Gemeinsam mit Steffen Jäckel, Chef der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Wohnen in Dresden (WiD), besucht sie an diesem Freitag drei Baustellen, auf denen diese Sozialwohnungen entstehen. In Leuben an der Ulmenstraße werden die ersten 22 Wohnungen zu Weihnachten bezogen sein. Eine kleine Verzögerung gab es bei den Bauarbeiten, weil die Firma abgesprungen ist, die den Dachstuhl errichten sollte. Nun soll das Ende Mai passieren.

Weit fortgeschritten sind inzwischen auch die Bauarbeiten am Nickerner Weg. Insgesamt vier Gebäude bieten im ehemaligen Kasernengelände Platz für 48 Wohnungen, die zu Ostern 2020 schon alle bewohnt sein sollen. Ab Herbst können sich Interessierte, die nur ein geringes Einkommen haben, für diese ersten Wohnungen bewerben. Derzeit erarbeiten WiD und Sozialamt die genauen Kriterien, nach denen die Wohnberechtigungsscheine für die einzelnen Standorte vergeben werden. Als Beispiel nennt Kaufmann die Einkommensgrenze von 1 150 Euro monatlich für einen Ein-Personen-Hauhalt. Wer also allein eine dieser Sozialwohnungen mieten will, darf nicht mehr verdienen.

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Für insgesamt sechs Standorte, die sich im Dresdner Stadtgebiet verteilen, gibt es mittlerweile eine Baugenehmigung, darunter sind Grundstücke in Striesen, Zschertnitz, Niedersedlitz und Seidnitz.