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Deutschland & Welt

Erstes Umweltsiegel für ein Kreuzfahrtschiff

Die "Aidanova" hat eine Auszeichnung bekommen, den "Blauen Engel". Das riesige Schiff ist mit einem weniger umweltschädlichen Antrieb ausgestattet. 

Das Kreuzfahrtschiff "AIDAnova" bei der Überführung auf der Ems im Oktober 2018.
Das Kreuzfahrtschiff "AIDAnova" bei der Überführung auf der Ems im Oktober 2018. © Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Rostock. Erstmals ist ein Kreuzfahrtschiff mit dem Umweltsiegel "Blauer Engel" ausgezeichnet worden. Für die Ausstattung ihres Schiffes "Aidanova" mit dem weniger umweltschädlichen Flüssiggasantrieb (LNG) erhielt die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises den "Blauen Engel" für "umweltfreundliches Schiffsdesign". Das Zeichen ist das Umweltsiegel der Bundesregierung.

"Wir wünschen uns, dass dies eine positive Ausstrahlung für mehr Umwelt- und Gesundheitsschutz in der Branche bewirkt", sagte der Vorsitzende der Jury Umweltzeichen, Ralf-Rainer Braun, nach einer am Montag veröffentlichten Mitteilung. Der Einsatz der LNG-Technologie sei in der Kreuzfahrtbranche bislang weltweit einzigartig.

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Die Kreuzschifffahrt gilt unter anderem wegen des Einsatzes von Schweröl und entsprechend hohen Emissionswerten als besonders umweltschädlich.

vl.n.r. Aida Präsident Felix Eichhorn, Dr. Ralf Rainer Braun, Vorsitzender der Jury Umweltzeichen, Dr. Johanna Wurbs, Umweltbundesamt, Manfred Osseford von der Meyer Werft mit dem "Blauen Engel". 
vl.n.r. Aida Präsident Felix Eichhorn, Dr. Ralf Rainer Braun, Vorsitzender der Jury Umweltzeichen, Dr. Johanna Wurbs, Umweltbundesamt, Manfred Osseford von der Meyer Werft mit dem "Blauen Engel".  © Ove Arscholl/AIDA Cruises/obs

Angesichts der Klimaschutzdiskussion sei es "nicht so ganz leicht", das Siegel an ein Kreuzfahrtschiff zu vergeben, sagte Braun. Aber es sei wichtig, mit neuen, weniger schädlichen Technologien negative Argumente gegen diese Branche auszuräumen.

Wie Wolfgang Hintzsche vom Verband Deutscher Reeder sagte, ist die "Aidanova" das zehnte Schiff, das den "Blauen Engel" erhält. Die bisherigen Träger seien jedoch meist kleinere Passagierfähren im Wattenmeer. (dpa)