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Erstspender lassen sich anzapfen

19 Gymnasiasten spendeten beim DRK erstmalig Blut. Der Schulleiter machte auch mit.

© Kristin Richter

Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

Großenhain. Mächtiges Gewusel am Mittwochnachmittag in der Begegnungsstätte Alleegässchen. Bei der DRK-Blutspende wird nicht nur ein neues Anmeldesystem eingeführt – bei dem zum Beispiel die Fiebermessung mit Infrarot auf der Stirn erfolgt. Es sind auch 19 Gymnasiasten anwesend, die zumeist als Erstspender ihr Blut abgeben wollen. Eine Abiturientin ist allerdings schon zum dritten Mal da. „Das ist doch ein guter Zweck, ich habe auch in der Schule schon Vorträge über dieses Thema gehalten“, sagt die 18-Jährige, die namentlich aber nicht in der Zeitung genannt werden will. Schulleiter Klaus Liebtrau ist erfreut, dass seinem Aufruf so viele Schüler gefolgt sind. Er selbst gibt zum 87. Mal seine Spende.

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Die Abiturienten haben zwar nun alle Prüfungen hinter sich, doch eine Blutspende verlangt doch etwas Mut. Bei der Hitze sollen sie viel trinken. Drei Stationen müssen die Spender auch erst durchlaufen, bis sie zur Ader gelassen werden. Dr. Martina Wohsmann vom DRK-Blutspendedienst klärt die Jugendliche auf, welche Voraussetzungen es für eine Spende gibt. So darf eine Schülerin nicht spenden, weil sie sich gerade ein Piercing zugelegt hat. Da sei das Risiko wegen Hepatitis zu groß, sagt Dr. Wohsmann. Doch die Schülerin bekommt den nächsten Spendetermin gleich mit.