merken
Wandern

Route 31: Das Welterbe entdecken

Eine Tour durch die Montanregion Erzgebirge

Ein Blick auf die Altenberger Pinge.
Ein Blick auf die Altenberger Pinge. © Foto: TIB Altenberg/Phillip Maethner

2019 wurde die grenzüberschreitende Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří zur Welterbestätte ernannt. Wenn das kein Grund für einen Besuch ist. Glück auf!

Start der Tour ist am Bahnhof Altenberg. Über die Dippoldiswalder Straße geht es links hinein in die Hirschprunger Straße. Nach etwa 150 Meter folgt die Wanderung rechts einem natürlichen Pfad in Richtung Altenberger Pinge. Dies ist der Weg, der auch an einem Meridianstein vorbeiführt. Dieser war bei der Kartierung der Bergbaugrubenanlagen von Bedeutung. Von hier aus geht es nun automatisch auf den Bergbaulehrpfad, der rund um die Pinge und bis zum Bergbaumuseum führt.

Wandern
Schritt für Schritt
Schritt für Schritt

Gerne an der frischen Luft und immer in Bewegung? Wanderwege, Tipps und Tricks finden Sie hier.

Bergbaumuseum Altenberg

Das Bergbaumuseum Altenberg gibt einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Erzgewinnung und die Arbeit der Bergmänner. Das Museum befindet sich in einer ehemaligen Pochwäsche, in der das Erz zu feinem Schlamm aufbereitet wurde. Die alte „IV. Wäsche“ gilt als einzigartig in Europa aufgrund ihres Alters, ihrer Größe und der Ausstattung.

Besucherbergwerk Zinnwald

Über die Geisinger Straße geht es nun leicht rechts auf den Weg Am Aschergraben, der ein Stück am Schwarzwasser entlangführt und dann links zum Aschergrabenweg wird. Nun führt die Tour zum Besucherbergwerk „Vereinigt Zwitterfeld zu Zinnwald“. Bei einer Einfahrt in den Tiefe-Bünau-Stollen erfahren Gäste viel Wissenswertes über den Abbau von Erz, Wolfram und Lithiumglimmer. Der Bergsee besticht durch seinen Anblick und die deutsch-tschechische Staatsgrenze unter Tage ist ebenfalls eine Besonderheit.

Aktuelle Öffnungszeiten von Bergbaumuseum und Besucherbergwerk gibt es auf der Website.

Für eine Führung durch den Tiefe-Bünau-Stollen sollten etwa 90 Minuten eingeplant werden.
Für eine Führung durch den Tiefe-Bünau-Stollen sollten etwa 90 Minuten eingeplant werden. © Foto: TIB Altenberg/Phillip Maethner

Über den Langengassenweg wird nun der Rückweg angetreten. Linker Hand liegt die BIWAK-Kuppe, rechts die Scharspitze. Die Wanderung überquert die B170 und folgt der Bergstraße, dann links weiter, dem Grünen Rückstrich folgend. Über den Querweg und durch den Kurpark führt die Strecke zurück zum Ausgangspunkt.

© OpenStreetMap/Outdooractive

Weitere Informationen

Die GPS-Daten sowie die Karte zum Download finden sich bei Outdooractive.

Weitere tolle Tourentipps gibt's in unserer Themenwelt Wandern.

Mehr zum Thema Wandern