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Erzgebirge Aue mit Abwehr-Personalsorgen gegen Sandhausen

Beim Heimspiel am Sonntag könnte auch Vladimir Rankovic ausfallen. Er wäre der dritte Abwehrspieler, der verletzungsbedingt nicht aufläuft.

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Aue. Vor dem Heimspiel gegen den SV Sandhausen plagen den Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue in der Abwehr Personalsorgen. Neben den verletzten Nils Miatke und Michael Fink droht nun auch Vladimir Rankovic auszufallen. Er hat sich am Freitag beim Training am Schienbein verletzt. Sein Einsatz am Sonntag ist fraglich. Auf seiner rechten Abwehrseite könnte er von Fabian Müller ersetzt werden, Sebastian Hertner würde dann als Linksverteidiger auflaufen.

Dennoch wollen die abstiegsbedrohten Sachsen nach dem 1:0 beim TSV 1860 München „in den beiden Heimspielen gegen Sandhausen und den FSV Frankfurt nachlegen“, betonte Torwart Martin Männel. Der Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen beträgt nur noch einen Punkt. Mut macht, dass Bobby Wood und Clemens Fandrich wieder fit sind und im Abstiegskampf helfen können.

Trainer Tomislav Stipic erwartet mit Sandhausen „einen Gegner, der den Klassenerhalt zwar so gut wie in der Tasche hat, aber trotzdem punkten will“. Sandhausen sei eine Mannschaft, die „das Verhalten gegen den Ball perfektioniert hat“.

Im Erzgebirgsstadion kommt es zudem zu einem Wiedersehen: Solomon Okoronkwo war in der Winterpause von Aue nach Sandhausen gewechselt. Der bullige Stürmer hatte eineinhalb Jahre für Aue gespielt. (dpa)