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Sport

Testroet: Geisterspiele können begeistern

Erzgebirge Aues Ex-Dynamo hat sich damit abgefunden, dass wegen der Corona-Krise bald ohne Fans gespielt wird. Doch vorher muss er erst mal fit werden.

So könnte es demnächst aussehen in deutschen Stadien. Zuschauer: Fehlanzeige. Die Fußballer aber jubeln. Hauptsache, sagt Aues Ex-Dynamo Pascal Testroet (vorn), es wird wieder gespielt.
So könnte es demnächst aussehen in deutschen Stadien. Zuschauer: Fehlanzeige. Die Fußballer aber jubeln. Hauptsache, sagt Aues Ex-Dynamo Pascal Testroet (vorn), es wird wieder gespielt. © dpa/Robert Michael

Aue. Stürmer Pascal Testroet von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue ist überzeugt davon, dass auch Geisterspiele bei den Anhängern für Euphorie sorgen können. "Es läuft darauf hinaus, dass die ersten Spiele ohne Fans stattfinden werden. Aber auch dann kann man viele Fans begeistern. Viele Leute freuen sich darauf, einfach wieder ein Fußballspiel im Fernsehen zu gucken", sagte Testroet in einem Interview auf dem Youtube-Kanal des Vereins.

Der 29-Jährige ist vorsichtig optimistisch, dass die Saison in der 1. und 2. Bundesliga im Mai fortgesetzt werden kann. Die kommenden Wochen müssen genutzt werden, um die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie weiter zu einzudämmen, so dass "wir Richtung Ende April wieder mit dem Training und Anfang Mai mit dem Spielen beginnen können. Danach sehnen sich viele Menschen, das wünschen wir uns alle", sagte Testroet.

Der Garten ruft

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Der Stürmer absolviert nach einer Knie-Operation derzeit ein Reha-Programm. Die Verletzung am linken Außenmeniskus hatte sich der Angreifer am 8. März bei der 1:2-Niederlage gegen seinem Ex-Klub Dynamo Dresden zugezogen. "Dass ich bisher kein Spiel verpasst habe, ist für mich persönlich minimal etwas Positives. Aber ich hätte natürlich lieber ein paar Spiele verpasst und alles würde normal weiterlaufen", sagte Testroet. 

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