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Es gibt keine bessere Radwegstrecke

Ein Kommentar von Peter Redlich über die Diskussion zur Oberlandstraße S 81

Peter Redlich. ©  dpa, Montage: SZ

Der tragische Unfall, bei dem ein Radfahrer auf dem Heimweg auf der Umgehungsstraße S 81 umgefahren wurde, hat in den letzten Wochen einiges zutage gebracht. Zuerst die Pläne der Straßenplaner, die nur für Autofahrer gemacht werden. Jedenfalls an dieser Strecke. Warum das so widersinnig ist, wird deutlich, wenn man sich die vielen Arbeitsplätze zwischen dem Dresdner Norden bis hin nach Meißen anschaut.

Infineon, Globalfoundries, Flughafen, künftig auch noch Bosch – dort arbeiten viele, die mit dem Rad hin und zurück wollen. Spätestens ab Frühjahr ist das täglich zu beobachten. 

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Die Radfahrer versuchen es auf Nebenstraßen um Volkersdorf und Friedewald. Dabei wäre der ideale Strang – mit den bereits vorhandenen Abzweigen – ein Radweg entlang der S 80/81. Gäbe es diesen, würde die Radfahrergilde nicht nur sicher und schnell – wie auf dem Elberadweg – rollen, sondern noch anwachsen.

All das ist gewollt. Für die Umwelt, für die Gesundheit der Menschen und steht in einer Prioritätenliste. Unverständlich ist allerdings jedem, der auf die Liste und deren Kleingedrucktes schaut, warum darin lauter Ausflüchte stehen, diesen Radweg eben nicht oder am St. Nimmerleinstag zu bauen.

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Höchste Priorität oder kein Bedarf?

Die Aussagen des Wirtschaftsministeriums zu einem Radweg an der S 81 sind widersprüchlich. Auch nach dem Radunfall.

Fakt ist: Am besten er wäre gleich mit der Straße entstanden. Jetzt muss das nachgeholt werden. Der Radweg wird gebraucht, gefordert und auch gefördert. Es sollte ihn bald geben.

E-Mail an Peter Redlich

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