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Es wird nicht aus Jux und Tollerei gebuddelt

Autofahrer brauchen wegen der vielen Baustellen in Großenhain derzeit starke Nerven – Catharina Karlshaus über die Bauarbeiten in Großenhain.

© Kristin Richter

Ich bin ganz ehrlich: Offengestanden hat mein Arbeitstag schon mal besser angefangen als jener, an dem mir ein aufgebrachter Brummifahrer laut ins Ohr geschrien hat. Zwar auf diesem Gebiet der Kommunikation des einfach mal Dampfablassens alles andere als unerfahren, war die Intensität der Brüllerei durch das Telefon schon durchaus auf oberem Lautstärkeniveau. In Großenhain wird wieder mal die Straße aufgerissen – ja, der Mann war offenkundig außer sich. Und er sollte an den ersten zwei Tagen dieser Woche nicht der Einzige bleiben, der sich über die Arbeiten nebst Umleitung bei der Sächsischen Zeitung beschwerte.

Nun erscheint es mir einerseits nur allzu menschlich, dass eine nicht eingeplante Umleitung oder das mehrminütige Warten an einer mobilen Ampel schon mal für Ärger sorgen kann. Das geht mir nicht anders! Andererseits handelt es sich bei den Arbeiten aber um Erneuerungen, die dringend notwendig sind und die ohne eine Sperrung nicht zu realisieren wären. Gerade die Röderstädter haben im vergangenen Jahr einen regelrechten Straßenbau-Marathon über sich ergehen lassen müssen. Und ihn letztlich doch unbeschadet und erfolgreich überstanden.

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Auch wenn der auswärtige Brummifahrer für derlei Argumentationen kein Ohr hatte. Vielleicht doch die Großenhainer selbst. Aus Jux und Tollerei wird hier schließlich nicht gebuddelt. Die Stadt soll Stück für Stück schöner und lebenswerter werden. Und das geht ohne Einschränkungen nun mal nicht.

E-Mail an Catharina Karlshaus