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Großenhain

EU-Fördermittel für ländliches Bauen

Die Gebietsgemeinschaft, zu der Großenhain gehört, ruft Private, Unternehmen, Vereine und Kommunen zu Anträgen auf.

Ländliches Kulturerbe wie das Federnschleißen wird gefördert.
Ländliches Kulturerbe wie das Federnschleißen wird gefördert. ©  Anne Hübschmann

Elbe-Röder-Dreieck. Die nächste Einreichungsrunde für Fördervorhaben der ländlichen Entwicklung im Elbe-Röder-Dreieck ist gestartet. Es stehen Gelder von insgesamt 900 000 Euro zur Verfügung. Das Budget ist auf sechs Vorhabenaufrufe verteilt. Die Förderanträge zu den Aufrufen können bis zum 27. Mai beim Regionalmanagement in Glaubitz eingereicht werden. Antragsteller können je nach Vorhaben einen nicht zurückzuzahlenden Zuschuss von 30 bis 95 Prozent erhalten. Bevorzugt werden zum Beispiel Familien.

Auch Geld für ländliches Brauchtum

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Anträge können beispielsweise gestellt werden bei der Um- und Wiedernutzung ländlicher Bausubstanz zum Wohnen und bei Vorhaben zum Barriereabbau in bestehendem, eigengenutztem Wohnraum. Für gewerbliche Unternehmen der Grundversorgung und Handwerksbetriebe ist ein Zuschuss zur Gebäudesanierung und Umnutzung möglich oder der Modernisierung und Erweiterung von Beherbergungsbetrieben. Für Vereine bietet sich die Modernisierung von Vereinsanlagen und Kultureinrichtungen an sowie die Durchführung von Veranstaltungen, z. B. Infoveranstaltungen oder Seminare sowie die Erhaltung des ländlichen Kulturerbes.

Außerdem stehen 300 000 Euro für Fördervorhaben im Bereich Teichwirtschaft bereit. Die vollständigen Vorhabenaufrufe stehen im Internet unter www.elbe-roeder.de/aktuelles/laufende-foerderaufrufe.html. (SZ)

Für Rückfragen und Beratungen steht Anja Schober vom Regionalmanagement Elbe-Röder-Dreieck unter 1 035265 51270 oder [email protected] zur Verfügung.