Teilen: merken

EU-Strommarkt verringert Ausfall-Risiko

Berlin. Die Kombination von Sonnen- und Windkraft auf einem europaweiten Strommarkt minimiert aus Sicht des Deutschen Wetterdienstes das Ausfallrisiko für die Versorgung mit Ökostrom. „Im Durchschnitt ergänzen sich Wind und Sonne gut“, sagte DWD-Vizepräsident Paul Becker am Dienstag in Berlin.

Berlin. Die Kombination von Sonnen- und Windkraft auf einem europaweiten Strommarkt minimiert aus Sicht des Deutschen Wetterdienstes das Ausfallrisiko für die Versorgung mit Ökostrom. „Im Durchschnitt ergänzen sich Wind und Sonne gut“, sagte DWD-Vizepräsident Paul Becker am Dienstag in Berlin. Trotzdem könnten in Deutschland Situationen auftreten, in denen beide Energiearten kaum Strom produzieren. Der Wetterdienst weist daher darauf hin, dass Strategien wie Reservekraftwerke, Speicher und ein „großräumiger Stromaustausch“ zum Ökostromausbau dazugehören müssten.

Das Risiko einer „Dunkelflaute“ ist das prominenteste Argument gegen einen schnellen Ausstieg aus der Kohlestrom-Produktion in Deutschland. Die DWD-Experten hatten ausgewertet, wie oft über einen Zeitraum von 48 Stunden in bestimmten Gebieten die mittlere Energieproduktion aus Wind und Sonne unter zehn Prozent der Nennleistung blieb.

Symbolbild Anzeige
Anzeige

5 Euro Rabatt auf den Dynamo Jahreskalender

Dynamo Jahreskalender 2019 für 9,95€ (*UVP 14,95€)

Im Fall einer Kombination von Wind an Land und auf See sowie von Fotovoltaik in Deutschland ergaben sich im Mittel zwei Fälle pro Jahr. Bei einer europaweiten Betrachtung trat dieser Fall nur noch 0,2 mal pro Jahr ein. (dpa)