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Deutschland & Welt

Lava-Fontänen am Nachthimmel

Auf den italienischen Inseln Sizilien und Stromboli sind gleich zwei Vulkane ausgebrochen.

Lava bricht aus einem Krater des Ätna, Europas größtem aktiven Vulkan: Im Vordergrund ist die Kirche Santa Maria della Guardia in Belpasso in der Nähe von Catania zu sehen.
Lava bricht aus einem Krater des Ätna, Europas größtem aktiven Vulkan: Im Vordergrund ist die Kirche Santa Maria della Guardia in Belpasso in der Nähe von Catania zu sehen. © Salvatore Allegra/AP/dpa

Catania. Mit meterhohen Lavafontänen haben der Ätna auf der italienischen Insel Sizilien und der Stromboli auf der gleichnamigen Vulkaninsel erneut für ein nächtliches Naturschauspiel gesorgt.

Der mehr als 3.300 Meter hohe Ätna spuckte in der Nacht zu Freitag wieder aus seinem Krater auf der Südost-Seite Feuer, wie das nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) am Freitag in Catania mitteilte. Die Lava ergoss sich über den Hang des Berges, und eine Rauchsäule stieg meterhoch in den Nachthimmel.

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In der Nacht registrierte das Institut auch wieder Ausbrüche am Stromboli. Die Vulkaninsel befindet sich im Mittelmeer, ungefähr 70 Kilometer nordöstlich von Sizilien. Die Lavaströme des mehr als 900 Meter hohen Vulkans fließen oft bis zur Küste der Mini-Insel.

Über Verletzte oder größere Schäden durch die Ausbrüche gab es zunächst keine Berichte. Die beiden Vulkane waren nach INGV-Angaben in den zurückliegenden Wochen immer wieder ausgebrochen. (dpa)

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