merken
Deutschland & Welt

Krankenhaus-Parkplatz eingestürzt

Ein Knall - und plötzlich bricht der Boden weg. In Neapel hat ein Einsturz auf einem Parkplatz einen tiefen Krater hinterlassen.

Ein 50-Meter-Sinkloch ist inmitten des Parkplatzes des Krankenhauses Ospedale del Mare in Ponticelli zu sehen.
Ein 50-Meter-Sinkloch ist inmitten des Parkplatzes des Krankenhauses Ospedale del Mare in Ponticelli zu sehen. © LaPresse via ZUMA Press

Neapel. Nach dem Einsturz einer Parkplatzfläche auf einem Krankenhausgelände in der süditalienischen Stadt Neapel hat die Feuerwehr am Freitag nach Verletzten gesucht. Am frühen Morgen war ein Teil des Parkplatzes eingebrochen und hatte mehrere Fahrzeuge mitgerissen. Aus dem rund 20 Meter tiefen Schlund stieg anfangs Rauch auf, wie Bilder der Feuerwehr zeigten.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde von Neapel war die Stromversorgung in dem Krankenhaus unterbrochen. Generatoren würden jedoch den Betrieb aufrechterhalten. Ein Gebäude, in dem unter anderem Covid-19-Patienten ihre Quarantänezeit verbrachten, wurde geräumt, da die Strom- und Warmwasserzufuhr nicht garantiert werden konnte.

Anzeige
Sie suchen den perfekten Arbeitgeber?
Sie suchen den perfekten Arbeitgeber?

Das therapeutische Gesundheitszentrum von PPS Medical Fitness in Dresden bietet modernste Möglichkeiten. Hier bringt Arbeiten Spaß und Erfüllung.

Rettungskräfte seilten sich in das tiefe Loch ab und ließen Spürhunde nach Verletzten suchen. Laut Medienberichten und Aussagen von Politikern hatte es vor dem Einsturz des Parkplatzes eine Explosion gegeben. Man sichere den Bereich ab, um einen weiteren Einsturz zu verhindern, zitierte die Nachrichtenagentur Ansa einen Feuerwehr-Kommandanten.

© LaPresse via ZUMA Press

"Jetzt müssen wir geologische Untersuchungen machen und sehen, wie es um andere Teile des Gebiets steht", sagte der Regionalpräsident Kampaniens, dessen Hauptstadt Neapel ist, laut Ansa. Italiens Landwirtschaftsministerin Teresa Bellanova bezeichnete es als "unbegreiflich", dass sich ein solches Erdloch in der Nähe einer öffentlichen Einrichtung auftun könne. (dpa)

Mehr zum Thema Deutschland & Welt