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Rechtsextremer Soldat will Virologen töten

Ein bewaffneter Mann wird fieberhaft in Belgien gesucht. Der Berufssoldat drohte in einem Brief mit Anschlägen. Auch einen Virologen wolle er töten.

Ein mutmaßlich rechtsextremer Berufssoldat ist in Belgien weiter auf der Flucht.. Dutzende Einsatzkräfte durchsuchten den Nationalpark Hoge Kempen.
Ein mutmaßlich rechtsextremer Berufssoldat ist in Belgien weiter auf der Flucht.. Dutzende Einsatzkräfte durchsuchten den Nationalpark Hoge Kempen. © BELGA

Brüssel. Ein mutmaßlich rechtsextremer Berufssoldat ist am Donnerstag in Belgien weiter auf der Flucht gewesen. Mehrere Moscheen in der Provinz Limburg wurden der Nachrichtenagentur Belga zufolge vorsorglich geschlossen oder verstärkt überwacht.

Viele Eltern hätten außerdem aus Sorge ihre Kinder nicht in die Schule geschickt, sagte der Bürgermeister der Stadt Maasmechelen an der belgisch-niederländischen Grenze. Der Gesuchte kommt aus einem Nachbarort, wo auch ein Auto, das ihm mutmaßlich gehörte, gefunden wurde. In dem Wagen befanden sich der Bundesanwaltschaft zufolge vier Panzerabwehrraketen.

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Bereits am Mittwoch war der Nationalpark Hoge Kempen in der Nähe der Grenze für die Öffentlichkeit gesperrt worden. Dutzende Einsatzkräfte durchsuchten laut Belga den etwa 12.000 Hektar großen Park - zunächst ohne Erfolg. Es gebe Hinweise, dass sich der Verdächtige in der näheren Umgebung befinde, sagte ein Sprecher der Bundesstaatsanwaltschaft dem Belga-Bericht zufolge am Donnerstag.

Gepanzerte Truppentransporter stehen im Wald am Eingang des Nationaal Park Hoge Kempen in Dilsen-Stokkem.
Gepanzerte Truppentransporter stehen im Wald am Eingang des Nationaal Park Hoge Kempen in Dilsen-Stokkem. © BELGA

Der 46-Jährige wird seit Montagabend vermisst. Er hinterließ einen Abschiedsbrief, in dem er staatlichen Strukturen und mehreren Personen mit einem Anschlag droht. Der Berufssoldat hatte schon zuvor öfter einem bekannten flämischen Virologen, der belgische Behörden in der Corona-Pandemie berät, mit dem Tod gedroht.

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