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Politik

Verbot von Einwegplastik-Artikeln kommt

Bald wird es keine Plastik-Trinkhalme, keine Plastik-Teller und auch keine Plastik-Becher mehr geben. Für ein Verbot hat der Bundesrat nun den Weg geebnet.

Um Plastikmüllberge zu vermeiden, sollen Einwegplastik-Artikel bald EU-weit verboten werden.
Um Plastikmüllberge zu vermeiden, sollen Einwegplastik-Artikel bald EU-weit verboten werden. © picture alliance / Alexander Heinl/dpa

Berlin. Trinkhalme, Besteck, Teller, Rührstäbchen, Luftballonhalter und Wattestäbchen aus Plastik - ab Juli 2021 sollen diese Wegwerf-Artikel nicht mehr verkauft werden dürfen. Der Bundesrat machte am Freitag in Berlin den Weg dafür frei, das EU-weite Verbot auch in Deutschland umzusetzen. Ab Juli 2021 sind dann außerdem Getränkebecher und Lebensmittel-Behälter aus Styropor tabu. Das Ziel ist, unnötigen Kunststoffmüll zu vermeiden. Zugleich bat der Bundesrat die Bundesregierung, Anreize für Mehrwegsysteme im Versandhandel zu schaffen.

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) begrüßte den Beschluss: „Das ist ein wichtiger Schritt raus aus der Wegwerfgesellschaft und ein guter Beitrag für saubere Meere, Strände und Parks“, teilte sie mit. Schon heute gebe es Alternativen, die sich mehrfach verwenden ließen und die Umwelt schonten. Kabinett und Bundestag müssen nach Angaben des Umweltministeriums nun der Bundesratsfassung zustimmen. (dpa)

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