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Experten entschärfen weitere Bomben in der Dippoldiswalder Heide

Bereits im März und im vergangenen Herbst waren in dem Waldgebiet insgesamt 14 Bomben unschädlich gemacht worden, bei der Aktion im November sogar elf auf einmal.

Rabenau. In einem Waldstück bei Rabenau bei Dresden werden an diesem Freitag drei weitere Fliegerbomben entschärft. Das teilte die Polizeidirektion Dresden am Donnerstag mit.

Bereits im März und im vergangenen Herbst waren in dem Waldgebiet insgesamt 14 Bomben unschädlich gemacht worden, bei der Aktion im November sogar elf auf einmal. Sie stammen von einem amerikanischen Geschwader, das am 17. April 1945 zum letzten Angriff auf das bereits zerstörte Dresden im Anflug war.

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Wegen schlechter Sicht mussten die Piloten damals abdrehen. Bei diesem Manöver stießen zwei Bomber zusammen und stürzten ab. Das Wrack einer Maschine wurde bislang nicht gefunden.

Beim weiteren Absuchen der Dippoldiswalder Heide entdeckten die Experten nun drei weitere Fliegerbomben. „Die Bomben liegen circa 80 Zentimeter unter der Erde. Wir werden alle drei vor Ort entschärfen. Eine Sprengung wie im März scheint nicht notwendig zu sein“, sagte Thomas Lange, Chef der sächsischen Munitionsbergung.

Wegen der Entschärfung wird von 6.00 bis voraussichtlich 14.00 Uhr ein Sperrbereich eingerichtet. Er betrifft auch ein paar Häuser einer Wohnsiedlung und einer Lehranstalt. Von der Evakuierung sind etwa 50 Menschen betroffen. Die Stadt Rabenau bot ihnen ein Ausweichquartier an. Der Verkehr an der betroffenen Stelle wird umgeleitet. (dpa)