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Dresden

Experten planen den Radverkehr

Am Montag beginnt der sechste Nationale Radverkehrskongress. Es geht um Radschnellwege, Bikesharing und mehr. 

Elektroauto, ÖPNV und Radstation an einem Ort. Die Verknüpfung verschiedener Transportmittel gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Elektroauto, ÖPNV und Radstation an einem Ort. Die Verknüpfung verschiedener Transportmittel gewinnt zunehmend an Bedeutung. © René Meinig

Wie sich der Radverkehr in Deutschland weiterentwickeln soll, wird kommende Woche auf dem sechsten Nationalen Radverkehrskongress besprochen. Das Bundesverkehrsministerium hat dazu für Montag und Dienstag ins Dresdner Messegelände geladen. Mehr als 700 Teilnehmer haben sich angemeldet. Die Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung setzen sich in beiden Tagen mit bisherigen Erfolgen und neuen Zielen auseinander.

So wird zum Beispiel diskutiert, welche Rolle das Lastenrad bei der künftigen Logistik innerhalb einer Stadt spielen wird. Oder auch, wie sich Fahrrad, Auto und ÖPNV effizient miteinander verknüpfen lassen. Die Stadt Dresden setzt selbst zunehmend darauf, dass die Bewohner multimobil unterwegs sind und bietet deshalb seit September am Pirnaischen Platz die Verknüpfung aus Ladesäulen für E-Autos, Leihrädern sowie Anbindung an Bus und Bahn. Zu diesem Mobi-Punkt werden einige Teilnehmer am Dienstag von der Messe aus mit dem Fahrrad fahren. Denn zum Konzept des Kongresses gehört, dass die Besucher die Stadt mit dem Rad erkunden. 

Weitere Touren führen zum Kraftwerk Mitte und dem Weißeritz-Grünzug, den Elberadweg entlang bis zur Waldschlößchenbrücke oder nach Pieschen. Dafür werden die Teilnehmer sogar mit einem Floß von der Ostrahalbinsel auf die andere Elbseite gebracht. Ein weiteres Thema der Konferenz ist außerdem, wie der öffentliche Raum fahrradgerecht und vor allem schnell umgestaltet werden kann. An den Gesprächen nehmen unter anderem auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CDU), Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und OB Dirk Hilbert (FDP) teil.