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Explosion mit zwei Toten in Essen

In Essen sind zwei Menschen bei einer Explosion in einem Wohnhaus gestorben. Für die Ermittler sind noch viele Fragen offen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr sind vor einem Haus im Einsatz, in dem in einer Wohnung nach einer mutmaßlichen Explosion zwei Tote entdeckt wurden.
Einsatzkräfte der Feuerwehr sind vor einem Haus im Einsatz, in dem in einer Wohnung nach einer mutmaßlichen Explosion zwei Tote entdeckt wurden. © Stephan Witte/KDF-TV & Picture/dpa

Essen. Nach einer Explosion mit zwei Toten in einem Haus in Essen haben Spezialisten am Samstag die Suche nach der Unglücksursache fortgesetzt. Am Freitag hatte es in dem Gebäude in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Detonation gegeben. Fenster zerbrachen, die Fassade war rußverschmiert. Was zu der Explosion geführt hatte, müsse noch ermittelt werden, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Das Haus ist unbewohnbar. Weitere Angaben auch zur Identität der Toten machte die Polizei zunächst nicht.

Mehrere Anrufer hätten am späten Freitagnachmittag die Feuerwehr alarmiert und über einen lauten Knall in dem vierstöckigen Gebäude berichtet, teilten die Einsatzkräfte am Samstag mit. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, sei schwarzer Rauch aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss gekommen, Scherben der zerbrochenen Fensterscheiben lagen auf der Straße. Im dritten Obergeschoss hätten drei Bewohner am Fenster gestanden und um Hilfe gerufen. Durch das völlig verrauchte Treppenhaus seien sie selbst nicht mehr ins Freie gekommen. Einsatzkräfte retteten sie über eine Drehleiter.

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Das Feuer in dem Haus sei schnell gelöscht gewesen. Doch für zwei Personen in der Wohnung, in der es wohl zu der Explosion gekommen war, kam die Hilfe zu spät. "Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen", teilte die Feuerwehr mit.

Die Schäden am Gebäude seien massiv gewesen. "Durch die vorangegangene Explosion in der Wohnung wurden mehrere Wände und Decken im Gebäude beschädigt", schrieb die Feuerwehr. Die ganze Nacht hindurch hätten Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks Decken abgestützt und die Außenwand des Hauses stabilisiert. (dpa)