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Sachsen

Fahnder fassen Sachsen mit elf Kilo Kokain

Ein ziemlich außergewöhnliches Souvenir aus Südamerika haben Drogenfahnder im Koffer eines 58-Jährigen aus dem Erzgebirge entdeckt.

© Daniel Reinhardt/dpa (Symbolfoto)

Dresden. Spezialfahnder aus Sachsen haben in Zusammenarbeit mit der spanischen Polizei einen Drogenkurier geschnappt und Rauschgift im Wert von fast einer Million Euro aus dem Verkehr gezogen. 

Wie das Landeskriminalamt (LKA) am Freitag mitteilte, hatte ein 58-Jähriger aus dem Erzgebirge 11 Kilogramm Kokain in seinem Gepäck. Die Drogen hatte die Polizei bei einer Zwischenlandung des Mannes auf seiner Reise aus Südamerika entdeckt und den Koffer aufgehalten. Laut LKA entspricht die gefundene Menge einem Schwarzmarktwert zwischen 880.000 und 935.000 Euro.

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Ermittler der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Landeskriminalamtes Sachsen und des Zollfahndungsamtes Dresden holten das Gepäckstück aus Spanien ab. 

Inzwischen hatte es der 58-Jährige laut LKA als vermisst gemeldet. Dieses sei ihm dann aber nicht von der Fluggesellschaft, sondern von Drogenfahndern nach Hause gebracht worden. Der Mann wurde festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr und des Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt. (dpa)