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Fahrer stellt sich nach tödlichem Unfall der Polizei

In der Nacht zum Donnerstag wurde ein 18-Jähriger auf der B 174 angefahren und kam dabei ums Leben. Der Mann hinter dem Steuer flüchtete zunächst.

© Jens Wolf/dpa (Symbolfoto)

Großolbersdorf. Ein 18 Jahre alter Fußgänger ist in der Nacht zum Donnerstag auf der Bundesstraße 174 bei Großolbersdorf (Erzgebirgskreis) von einem Auto überfahren und tödlich verletzt worden. Wie die Polizeidirektion Chemnitz mitteilte, hatte der Autofahrer den Unfallort verlassen, ohne sich um das Opfer zu kümmern. Am Mittag meldete sich ein 30-Jähriger auf dem Polizeirevier Marienberg und gab an, der gesuchte Fahrer zu sein. Weitere Einlassungen habe er in einer Vernehmung aber nicht gemacht, hieß es. Die Polizei hatte Zeugen für den Unfall gesucht.

Bundespolizisten und Rettungskräfte hatten den Fußgänger gefunden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 18-Jährige von Marienberg kommend Richtung Zschopau am rechten Fahrbahnrand lief und am Abzweig Halfterhäuser von dem in gleicher Richtung fahrenden Auto erfasst und in den Straßengraben geschleudert wurde.

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Der Fahrer war mit einen VW-Transporter unterwegs, der Unfallschäden aufweist, hieß es. Das Fahrzeug wird nun kriminaltechnisch untersucht. Gegen den Fahrer laufen Ermittlungen wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und Unfallflucht. (dpa)