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Fahrgäste greifen Lokführer an

Der Lokführer forderte an der Endstation in Meißen-Triebischtal zwei noch im Zug sitzende Männer auf, die S-Bahn zu verlassen. Das überstand der Mann nicht ohne Verletzungen.

Meißen. Die Bundespolizei fahndet derzeit nach zwei Männern, die am Sonntagmorgen gegen 0.45 Uhr an der Endstation der S-Bahn-Linie 1 in Meißen einen Lokführer brutal zusammengeschlagen haben. Laut Polizei forderte der Triebfahrzeugführer an der Endstation in Meißen-Triebischtal zwei noch im Zug sitzende Reisende auf, diesen zu verlassen. Doch anstatt aus dem Zug auszusteigen, gingen die Männer plötzlich auf den Lokführer los. Er wurde von den beiden Angreifern geschlagen, mit einer Gehhilfe attackiert und mit Pfefferspray besprüht.

Die Bundespolizei hat daher nun Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Hausfriedensbruch eingeleitet und bittet bei der Suche nach den Unbekannten die Bevölkerung um Mithilfe. Denn die Täter, bei denen es sich laut Polizei um Deutsche handelt, konnten noch vor dem Eintreffen der Beamten am Haltepunkt Meißen-Triebischtal fliehen.

Die Angreifer werden wie folgt beschrieben: Der erste Täter ist etwa 50 Jahre alt und hat eine Glatze. Er trug an einem Bein eine schwarze Kniebandage und hatte eine blaue Gehhilfe bei sich. Der zweite Tatverdächtige soll zwischen 45 und 50 Jahre alt sein und ist von schlanker Statur. Außerdem trug er eine Brille und war mit einer Jeans und einer grünen Jacke bekleidet. Zeugen, die Angaben zum Tathergang oder den Täter machen können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei Dresden unter 0351/815020 zu melden. (szo)

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Weitere Meldungen aus dem Polizeibericht

Fußgänger von Auto erfasst

Zabeltitz. Ein 36-Jähriger war am Samstagnachmittag mit einem Audi A 6 auf der Hauptstraße unterwegs. An der Gabelung Hauptstraße/Weidaer Straße lief plötzlich ein Mann über die Straße. Dieser wurde von dem Audi erfasst und schwer verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 500 Euro. Die Identität des Fußgängers ist gegenwärtig noch unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Herkunft des Mannes aufgenommen.

Radfahrer schwer verletzt

Riesa. Am Samstagmittag ist ein 86 Jahre alter Radfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Beethovenstraße schwer verletzt worden. Der Senior war mit seinem Fahrrad unterwegs, als er frontal mit einem von der Robert-Koch-Straße einbiegenden Hyundai zusammenstieß. Der 86-Jährige erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus.

Vier Autos aufgebrochen

Riesa. Übers Wochenende sind Unbekannte in vier Autos im Stadtgebiet Riesa eingebrochen. Die Täter schlugen an den Straßen Am Krautgarten sowie Am Dorfgarten an zwei Mercedes Vito eine Seitenscheibe ein und stahlen eine Geldbörse aus einem der Wagen. An der Straße der Einheit sowie der Schillerstraße zerstörten Unbekannte zudem eine Seitenscheibe eines Skoda und eines BMW. Aus dem BMW entwendeten sie anschließend einen Rucksack. Abschließende Schadensangaben liegen noch nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gartenlauben aufgebrochen

Radebeul. Unbekannte sind am Wochenende in vier Lauben einer Gartensparte an der Weinböhlaer Straße eingebrochen. Die Täter hebelten die Türen zu den Gartenhäuschen auf und durchsuchten die Räume. Ob etwas entwendet wurde, ist noch nicht bekannt. In Tatortnähe stellten Polizisten zwei Männer fest. Die Kriminalpolizei prüft nun, ob der Radebeuler und sein Kompagnon mit den Einbrüchen in Verbindung stehen.

Werkzeugwagen aus Lagerhalle gestohlen

Gröditz. Am Wochenende brachen Unbekannte in eine Lagerhalle an der Straße Am Güterbahnhof in Gröditz ein. Die Täter schnitten ein Vorhängeschloss auf und gelangten so in die Räume der Lagerhalle. In der Folge stahlen sie einen kompletten Werkzeugwagen mit diversem Werkzeug im Wert von etwa 2500 Euro.

Wohnwagenanhänger entwendet

Nossen. Am vergangenen Wochenende haben Unbekannte einen Wohnwagenanhänger des Herstellers Beyerland von der Hauptstraße in Nossen gestohlen. Der Wert des Diebesgutes wurde mit rund 4500 Euro beziffert.

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