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Fahrkarten werden erneut teurer

Der Verkehrsverbund Oberelbe hat einen Rekordumsatz erzielt. Trotzdem steigen ab August die Preise für einige Tickets.

© Archiv Eric Weser

Von Sandro Rahrisch

Sächsische Schweiz- Osterzgebirge. Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) erhöht wieder die Preise. Obwohl die Einnahmen im vergangenen Jahr um drei Prozent auf 178 Millionen Euro gestiegen waren, hatte der Verkehrsverbund Ende 2017 eine Preiserhöhung beschlossen. Die Preise sollen um durchschnittlich 2,1 Prozent steigen, dann aber für mindestens zwei Jahre stabil bleiben. „Bei den Monatskarten, Abo-Karten und Jobtickets wird die kostenfreie Mitnahme ab 18 Uhr ausgeweitet“, sagt VVO-Tarifleiter Martin Haase.

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Für Einzelfahrten in einer Tarifzone werden ab 1. August zehn Cent mehr fällig. Sie kosten dann 2,40 Euro. Die Viererkarte wird 40 Cent teurer. Auch für Monatstickets müssen Bus- und Bahnfahrer ab nächster Woche mehr ausgeben. Der Preis für die Abokarte für eine Tarifzone steigt um einen Euro auf 41,90 Euro (Tarifzone Dresden: 51,90 Euro). Die Abo-Monatskarte für den Verbundraum wird drei Euro teurer und kostet dann 151,60 Euro. Auch die Tageskarte für den Verbundraum wird teurer – sie steigt von 13,50 auf 14 Euro. Nicht steigen sollen die Preise für ermäßigte Einzel- und Viererkarten oder die Tageskarte für eine Tarifzone. Bisherige Tickets bleiben noch bis Ende August gültig.

„Steigende Kosten für Energie und Personal sowie die Verbesserung des Angebotes machen eine Tarifanpassung notwendig“, teilt der VVO mit. Finanziert wird das neue Angebot nur zur Hälfte durch den Ticketverkauf. Die andere Hälfte – jeweils rund 180 Millionen Euro – stammt aus Steuereinnahmen. Der Freistaat wird die jährliche VVO-Förderung um mehr als drei Millionen Euro anheben. (mit SZ/csf)

Alle Informationen zu den neuen Preisen sind erhältlich unter Telefon 0351 8526555 oder im Netz