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Falsche Daten veröffentlicht

Die Löbauer Seniorenrätin Dagmar Falk beklagt falsche Angaben im Veranstaltungsplan. Schuld ist ein alter Datensatz.

© Matthias Weber

Von Markus van Appeldorn

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Löbau. Stets den aktuellen Stand der Angebote der Stadt Löbau und der Veranstaltungen soll der „Stadtpfeifer“ vermitteln. Doch Seniorenrätin Dagmar Falk monierte bei der letzten Sitzung des Stadtrates einige stark veraltete Nachrichten im Veranstaltungsplan im Mitteilungsblatt der Stadt. So sei als Sitz des Seniorenrats und Ort für dessen Sprechstunden noch die Adresse Rittergasse 7 angegeben. „Wir haben seit einem Jahr unseren Sitz im Technischen Rathaus“, sagte Dagmar Falk, „und die Sprechstunde ist auch nicht mehr jeden Donnerstag, sondern an jedem 1. und 3. Donnerstag des Monats.“ Noch mehr veraltet seien die Informationen über Adresse und Öffnungszeiten der Stadtbibliothek. „Da haben wir so eine schöne neue Stadtbibliothek und dann steht’s völlig falsch im ,Stadtpfeifer’“, sagte Dagmar Falk. Dort wird als „neue“ Adresse seit 2014 die Sachsenstraße verkündet. In Wahrheit ist die Stadtbibliothek bereits 2017 wieder aus ihrem Ausweichquartier in die sanierten Räume im Bankgässchen am Rathaus zurückgekehrt. „Außerdem hat die Bibliothek mit Kinderbibliothek seit Jahren auch am Sonnabend geöffnet“, sagte Seniorenrätin Falk. Sie habe den Eindruck, dass der „Stadtpfeifer“ nicht hinreichend aktualisiert würde, sondern Jahr für Jahr einfach die Daten ungeprüft übernommen würden.

Oberbürgermeister Dietmar Buchholz (parteilos) versprach: „Wir werden das den zuständigen Leuten sagen und müssen es neu drucken.“ Löbaus Stadtsprecherin Eva Mentele bestätigt die Fehler im „Stadtpfeifer“. Auf SZ-Anfrage informiert sie, wie es zu dem Abdruck der veralteten Daten kam. „Der Stadtpfeifer wird immer nur in kleiner Auflage gedruckt und je nach Tagesbedarf in der Johanniskirche ausgelegt“, sagt sie. Für die letzte Auflage Ende Januar sei versehentlich ein alter Datensatz verwendet worden. Das betreffe höchstens einige hundert Exemplare. Eines davon müsse auch die Seniorenrätin bekommen haben.

Keinesfalls müssten jetzt aber zig Druckausgaben eingestampft und neu gedruckt werden. Es entstünden auch keine Kosten. Für die nächste Druck-Charge werde man einfach den aktuellen und auch bereits vorliegenden Datensatz verwenden. „Wir verwenden den gleichen Datensatz etwa auch zur Veröffentlichung im Stadtjournal“, sagt Eva Mentele. Dort seien alle Adressen und Öffnungszeiten korrekt.