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Pirna

Falsche Japaner unterwegs

Beamte der Bundespolizei schnappten bei Kontrollen auf der A17 zwei Afghanen, die sich als Japaner auswiesen.

© Symbolfoto: dpa

Die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel stoppten am Dienstag einen Reisebus. Auf der A 17 am Rastplatz "Am Heidenholz" fand die Überprüfung der Businsassen statt.

Die Personen händigten den Beamten zur Kontrolle japanische Reisedokumente aus. Bei der näheren Betrachtung der Dokumente erhärtete sich der Verdacht, dass die zwei Businsassen keine Japaner sind.

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Im Zuge der polizeilichen Sachbearbeitung wurden ihre Identitäten ermittelt und als afghanische Staatsangehörige (Vater und Tochter im Alter von 51 und 15 Jahren) identifiziert. Sie wurden wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz und Urkundenfälschung angezeigt. 

Woher die Pässe stammen, sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Bundespolizei. Die Reisedokumente stellten die Bundespolizeibeamten sicher.

Im weiteren Verlauf stellte der Vater für sich und seine mitreisende Tochter ein Asylbegehren im Bundesgebiet. Im Anschluss erfolgte ihre Weiterleitung zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, teilt die Bundespolizei mit. (SZ)