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Falscher Polizist festgenommen

Das LKA Sachsen hat einen Verdächtigen in Ostfriesland verhaftet. Seine Opfer waren vor allem ältere Menschen.

Der Verhaftete gab sich als Polizist aus. (Symbolbild) © dpa/Peter Gercke

Im Zuge eines bundesweiten Verfahrens gegen falsche Polizisten hat das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) einen Verdächtigen in Ostfriesland verhaftet. Ein 28 Jahre alter Mann sitzt wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs in sieben Fällen und des versuchten gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs in zehn Fällen in Untersuchungshaft, teilte das LKA am Freitag in Dresden mit.

Das Verfahren ist Teil eines Ermittlungskomplexes mit mehreren, zum Teil international agierenden Beschuldigten und einer Vielzahl von Straftaten. Opfer der Bande waren vor allem ältere Menschen. Von Ende 2014 bis Mitte 2016 soll ein Gesamtschaden von über zwei Millionen Euro entstanden sein.

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Die Täter gingen dabei nach einer inzwischen bundesweit bekanntgewordenen Masche vor. In Telefonaten mit den Geschädigten gaben sie sich als Polizisten aus. Den Betroffenen wurde vorgetäuscht, ihre Bankguthaben oder Wertgegenstände seien nicht mehr sicher und müssten vor dem Zugriff Krimineller geschützt werden. So gelang es den Tätern, die Opfer dazu zu bringen, Vermögenswerte in das Ausland zu transferieren oder Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände an vermeintliche Polizisten zu übergeben. (dpa)