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Familie und Kinder

Auf den ersten Blick

Die Augen sind nicht nur für den Genuss, sondern auch fürs Prüfen der Lebensmittel wichtig.

Das Auge signalisiert: knackig, süß, lecker.
Das Auge signalisiert: knackig, süß, lecker. © Foto: Adobe Stock

Das Auge isst mit: Diese Redewendung meint heutzutage meist ein optisch ansprechendes Anrichten von Speisen. Und es stimmt ja auch, dass es besser schmeckt, wenn das Essen nicht zerkocht und lieblos auf den Teller gepappt wird. Gute Restaurants legen nicht umsonst viel Wert auf Farben und Formen – sowohl bei den Gerichten selbst als auch bei Geschirr und Besteck.
Doch die Augen sind nicht nur für den Genuss, sondern auch fürs Prüfen der Lebensmittel wichtig; sie dienen praktisch als Frühwarnsystem. Denn sie erkennen Verdorbenes oder Unappetitliches oft „auf den ersten Blick“, noch bevor Geruchs- und Geschmackssinn Alarm schlagen. So wird wohl kaum jemand verschimmeltes oder verfaultes Obst erst noch beschnuppern oder in den Mund stecken. Auch ein ungewohntes Aussehen ruft zunächst meist Ablehnung hervor.

Farbe und Energiedichte

Wissenschaftler haben zudem herausgefunden, dass das menschliche Gehirn die Farbe von Lebensmitteln mit dem Nährstoffgehalt verbindet. Rot signalisiere eine relativ hohe Energiedichte, Grün dagegen eine niedrige. In der Frühzeit der Menschheitsgeschichte, so heißt es, hatte man mit einem guten Blick für energiereiche Nahrung – wie zum Beispiel Fleisch oder süße Früchte – die besseren Überlebenschancen.
Angesichts des Überangebots an Essen und des Bewegungsmangels hat sich das heute fast ins Gegenteil verkehrt: Energiereich wird oft mit Übergewicht und dessen negativen Folgen für die Gesundheit assoziiert. Und bei verarbeiteten Lebensmitteln funktioniert die Farbzuordnung ohnehin nur noch sehr bedingt.

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