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Familie und Kinder

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Äpfel sind gesund, lecker, robust und vielseitig verwendbar – und können auch auf Plantagen selbst gepflückt werden.

Es macht Spaß, Äpfel selbst zu pflücken – und man hat so garantiert frisches Obst im Haus.
Es macht Spaß, Äpfel selbst zu pflücken – und man hat so garantiert frisches Obst im Haus. © Foto: Adobe Stock

Äpfel gehören zum Herbst wie Drachen, Kastanien und bunte Blätter – je nach Sorte werden die leckeren Früchte bis weit in den Oktober hinein geerntet. Und sie sind zu Recht allgegenwärtig, denn kaum ein anderes Obst ist so robust, lagerfähig und vielseitig verwendbar. Äpfel finden sich als Pausensnack in Schulranzen und Wanderrucksäcken, werden zu Mus gedrückt und in Kuchen verbacken, bereichern Obstsalate und duften in der Weihnachtszeit aus der Bratröhre.

Auch wenn zum Gesundbleiben doch ein bisschen mehr gehört als „an apple a day“, leistet das Obst einen ganz wesentlichen Beitrag. Im Apfel sind über 30 Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, zudem leicht verdauliche Kohlenhydrate wie Frucht- und Traubenzucker, vor allem aber Pektin. Der Ballaststoff wirkt einerseits verdauungsfördernd und senkt den Cholesterinspiegel. Geschält und gerieben, bekämpft er andererseits auch Durchfall. Zudem hilft das im Apfel enthaltene Kalium, den Wasserhaushalt im menschlichen Körper zu regulieren und wichtige Aufgaben im Nerven- und Muskelstoffwechsel zu erfüllen.

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Gesunde Vitamine

Egal, ob süß oder sauer, knackig oder weich – Äpfel stärken nachweislich das Immunsystem, weil sie wichtige Vitamine enthalten wie das Provitamin A, die Vitamine B1, B2, B6, E und C, Niacin und Folsäure. Die B-Vitamine sind Nervennahrung, die Vitamine E und C fangen freie Radikale ab, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder gar Krebs auslösen können. Übrigens sitzen die meisten Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe direkt in oder unter der Schale. Deshalb ist es so wichtig, das Obst mit Schale zu essen.

Woher der Urapfel stammt, darüber streitet sich die Fachwelt bis heute. Seine Heimat liegt vermutlich in den Gebirgsregionen Südwestchinas und Mittelasiens. In jedem Fall gehört er zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae), was man im Frühjahr an den unzähligen kleinen Blüten sieht, die ganze Apfelplantagen in Rosarot tauchen. Weltweit soll es rund 20.000 Apfelsorten geben, allein in Deutschland um die 1.000. In Obstbau und Handel sind etwa 20 Sorten von größerer Bedeutung.

Spaß für die Familie

Mit etwa 77 Prozent machen Äpfel den mit Abstand größten Teil des in Deutschland geernteten Obstes aus. Und sie werden von den Deutschen auch am meisten gegessen: Im Durchschnitt verputzt jeder von ihnen mehr als 20 Kilogramm pro Jahr.Richtig Spaß kann es machen, sich seinen Apfelvorrat selbst zu pflücken – am besten mit der ganzen Familie. Die Bäume auf den entsprechenden Plantagen haben eine Größe, die es allen Familienmitgliedern möglich macht, im Stehen genügend Früchte zu erreichen; Klettern mit Unfallpotenzial ist also nicht nötig.

In der Region Dresden bieten unter anderem der Obstbau Robert Rüdiger an der Pillnitzer Landstraße 301 in Dresden und das Gut Pesterwitz an der Jochhöhstraße die Möglichkeit zum Selbstpflücken. Bei Rüdiger hat die Saison bereits begonnen, in Pesterwitz fällt der Startschuss am 24. September. Auf beiden Anlagen wachsen beispielsweise der gelbgrüne, süß-aromatische Golden Delicious, der süß-säuerliche Jonagold und die Sommersorte Elstar .Kenner empfehlen, eigene Gefäße mitzubringen, deren Gewicht natürlich registriert und am Ende abgezogen wird. Schildchen an den Baumreihen zeigen die jeweiligen Sorten an; Naschen ist erlaubt.

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