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Wer richtig Feuer machen kann, kann Brände verhindern

"Kinder sind die besten Feuerhüter“, ist Naturpädagogin Astrid Schulte überzeugt.

Von Susanne Plecher
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Feuer kann auch schön sein und Spaß machen. Ein Lagerfeuer krönt abenteuerliche Sommertage. Man rückt näher zusammen, erzählt sich Geschichten, brutzelt Marshmallows.
Feuer kann auch schön sein und Spaß machen. Ein Lagerfeuer krönt abenteuerliche Sommertage. Man rückt näher zusammen, erzählt sich Geschichten, brutzelt Marshmallows. © Kosmos Verlag

Im Elbsandsteingebirge und in Nordsachsen brennen die Wälder, die Temperaturen erzielen seit Wochen immer wieder hohe Werte, Bäche versiegen, Wiesen sind staubtrocken. Und Naturpädagogin Astrid Schulte veröffentlicht „Das Feuerbuch“ – ein Ratgeberbuch für Kinder, das ihnen die Lust daran vermittelt, Feuer zu entzünden. Ein gefährlicher Widerspruch? Im Gegenteil, ist die Autorin überzeugt. Schulte, die als Kind wild sein durfte und einen Spielradius von fünf bis zehn Kilometern inklusive einer Feuerstelle, zweier Wälder und eines Bauernhofes hatte, gibt Kindern Kurse in Schnitzen und Feuermachen. Sie traut ihnen mehr Weitblick und Verantwortungsbewusstsein zu als manchem Erwachsenen.

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