merken
Familie

Eröffnen die Weihnachtsmärkte in Deutschland?

Weltweit ist das öffentliche Leben nicht mehr so, wie es noch vor einem Jahr war.

© Bildquelle: pixabay @ Hans (CC0 Creative Commons)

Im Zuge der Corona-Regelungen beschränken sich unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum. Und seit dem 27. August steht fest: Bis zum Ende diesen Jahres dürfen in Deutschland keine Großveranstaltungen stattfinden. Während unser Leben momentan ganz schön durcheinander gebracht wird, müssen geliebte Gewohnheiten vorübergehend zurückstecken. Unklar ist dieses Jahr auch das Thema „Weihnachtsmarktbesuch“. Haben die Weihnachtsmärkte in Deutschland diesen Winter geöffnet? Wenn ja, welche? Und welche Besonderheiten gilt es zu beachten?

Weihnachtsmärkte gehören zu den Großveranstaltungen und dürfen bis 31.12.2020 sowieso nicht stattfinden? So einfach ist das nicht. Denn jedes Bundesland in Deutschland definiert eine Großveranstaltung auf unterschiedliche Weise. Hinzu kommt, dass die Meinungen zum Thema Weihnachtsmarkt auseinander gehen.

TOP Jobs
TOP Jobs
TOP Jobs

Finden Sie bei Top Jobs jetzt Ihren Traumjob in der Region! Attraktive Arbeitgeber Ihrer Region suchen Sie!

In Köln beispielsweise werden die großen Weihnachtsmärkte am Kölner Dom und in der Altstadt, aufgrund von zu hoher Ansteckungsgefahr, dieses Jahr nicht stattfinden. Dies teilten die Veranstalter bereits mit. Die Berliner dürfen sich laut aktuellem Stand zumindest über den alljährlichen Christmas Garden im Botanischen Garten freuen. Dieser soll auch in anderen Städten, wie Dresden, Köln, Stuttgart und Hannover eröffnen.

In Frankfurt am Main, Kiel, Hamburg und Mainz sollen Weihnachtsmärkte laut aktuellem Stand, unter Befolgung der Corona-Regeln, stattfinden. Und auch in Mecklenburg Vorpommern wird nicht auf die Weihnachtsmarktatmosphäre verzichtet – zumindest, solange die Corona-Fallzahlen dies zulassen und das Konzept vom zuständigen Gesundheitsamt genehmigt wird.

Manche Bundesländer bzw. Städte planen alternative Lösungen zum klassischen Weihnachtsmarkt. In Rheinland-Pfalz soll beispielsweise eine Weihnachtsstadt entstehen, bei der die Buden großzügig verteilt werden, um für ausreichend Abstand zu sorgen. In Chemnitz soll das Ganze auf fünf abgegrenzte Areale verlegt werden und die Besucher müssen sich vorher vor Ort oder per App anmelden. Im Schwarzwald wird die Besucheranzahl mit einem Online-Ticketverkauf begrenzt und in Heidelberg wird auf Tische und Bänke verzichtet, um Menschengruppierungen zu verhindern.

Den Ausschank von Alkohol schließen viele Weihnachtsmärkte dieses Jahr aus, oder begrenzen diesen auf eine bestimmte Uhrzeit. Auch die üblichen Corona-Regelungen gilt es natürlich weiterhin zu bewahren. So ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, jederzeit zu bewahren.

Ob die aktuellen Pläne der Weihnachtsmarkteröffnungen tatsächlich so umgesetzt werden können, ist natürlich abhängig davon, wie sich die Corona-Fallzahlen entwickeln. So hat Baden-Württemberg bereits die Notbremse ziehen müssen, weil einige Städte zum Risikogebiet erklärt wurden. Fakt ist, dass die Corona-Fallzahlen aktuell rasant ansteigen, sodass eine Verschärfung der Einschränkungen womöglich nur eine Frage der Zeit ist. Auch wenn wir uns ein Weihnachten ohne Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt kaum vorstellen können, gilt es dieses Jahr mit allem zu rechnen.

Natürlich ist uns bewusst, wie wichtig die Einhaltung der Corona-Regelungen ist, um die Infektionsrate unter Kontrolle zu halten und so schnell wie möglich zu einem normalen Leben zurückkehren zu können. Uns allen fehlt jedoch auch das Reisen und das Besuchen von Veranstaltungen. Anbieter wie beispielsweise Urlaubstracker zeigen auf, welche Reisen momentan überhaupt noch möglich sind und was wir aktuell, trotz Corona, unternehmen können. Der Plan für die Dresdner Weihnachtsmärkte, hier lesen!

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur F. Hoffmann 

Mehr zum Thema Familie