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Familie und Kinder

Säen, warten, ernten

Möhren und Radieschen lassen sich recht unkompliziert selbst ziehen – das weckt sogar bei Gemüsemuffeln Vorfreude aufs Vernaschen.

Erde, Samen und viel Liebe: Wer wie hier die Samen in kleine Töpfe einzeln sät, muss später allerdings noch mal umpflanzen in größere Gefäße oder ins Freie.
Erde, Samen und viel Liebe: Wer wie hier die Samen in kleine Töpfe einzeln sät, muss später allerdings noch mal umpflanzen in größere Gefäße oder ins Freie. © Foto: Adobe Stock

Wenn aus einem kleinen Samenkorn das erste Grün sprießt, sind kleine und große Gärtner glücklich. Was braucht man dazu? Einen größeren Pflanztopf, -kasten oder ein kleines (Hoch-)Beet, Samen, gute Erde, Wasser, Sonne – und ein bisschen Geduld. Wer mag, kann später noch mit etwas Bio-Dünger nachhelfen. Aber Schritt für Schritt. Jetzt im Mai ist der richtige Zeitpunkt, mit dem Aussäen im Freien zu beginnen. Die Samentütchen für Salat, Tomaten und Co. gibt es unter anderem im Gartencenter oder auch im Supermarkt und in der Drogerie. Praktisch sind sogenannte Saatbänder, hier sind die einzelnen Samenkörner schon im richtigen Abstand in einem Vliesband untergebracht.

Sonniger Standort und lockerer Boden

Empfehlenswert für Anfänger sind zum Beispiel Radieschen und Möhren. Diese Gemüsesorten keimen recht zuverlässig und unkompliziert. Allerdings benötigen sie als Wurzelgemüse genügend Raum, um nach unten zu wachsen, also sollte das Gefäß nicht zu flach sein. Wer etwas mehr Platz zur Verfügung hat, kann es auch mit Kohlrabi, Salat oder Spinat versuchen. Wichtig für alle Gemüsesorten sind ein sonniger Standort und ein lockerer, nährstoffreicher Boden. Die Erde sollte also schön durchgeharkt sein. Beim Aussäen die Angaben auf der Verpackung beachten, vor allem die notwendigen Abstände, denn wenn die Pflanzen zu eng stehen, können sie sich nicht gut entwickeln (deshalb gibt es die schon genannten Saatbänder). Sind die Samen am richtigen Fleck, dann mit Erde bedecken und gut angießen, aber nicht überschwemmen. Der Boden darf nicht austrocknen. Deshalb: regelmäßig nachschauen und gießen. Je nach Sorte muss man nun mehr (Möhren brauchen drei bis vier Wochen zum Keimen) oder weniger (Radieschen zeigen schon nach fünf bis 15 Tagen etwas Grünes) Geduld aufbringen. Bei den Radieschen dauert es vier bis sechs Wochen, dann kann man schon die ersten ernten und naschen – ein unvergesslicher Moment, sogar für kleine Gemüsemuffel. Möhren sind nach etwa zehn Wochen erntereif.

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