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Familie und Kinder

Kindererziehung sorgt für mehr Rente

Wer erzieht, bekommt dafür in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtbeiträge gutgeschrieben. Das schafft einen Ausgleich dafür, dass Eltern in den ersten Jahren oft weniger arbeiten.

Egal ob Mama oder Papa - in den ersten Lebensjahren des Nachwuchses ist es oft nicht möglich, dass beide Elternteile 40 Stunden pro Woche arbeiten gehen.
Egal ob Mama oder Papa - in den ersten Lebensjahren des Nachwuchses ist es oft nicht möglich, dass beide Elternteile 40 Stunden pro Woche arbeiten gehen. © Adobe Stock/Yakobchuk Olena (Symbolfoto)

Zeiten der Kindererziehung wirken sich auf die spätere Rente aus. Eltern bekommen für die Erziehung ihrer Kinder bis zu drei Jahre Beitragszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung pro Kind gutgeschrieben, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin. In die Berechnung der späteren Rente fließt außerdem die Zeit bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres eines Kindes mit ein.

Diese Berücksichtigungszeiten wirken sich positiv auf den Rentenanspruch aus. Mit den Kindererziehungszeiten können Eltern auch Lücken in ihrer Versicherungsbiografie schließen. Darüber hinaus wird eine zeitgleiche versicherungspflichtige Beschäftigung im Rahmen der Rentenberechnung besser bewertet.

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Diese Anrechnung lohnt sich: Die Anwartschaft aus einer versicherungspflichtigen Beschäftigung kann bei geringem Verdienst, zum Beispiel wegen Teilzeitarbeit, um bis zu 50 Prozent wegen zeitgleicher Kinderberücksichtigungszeiten aufgewertet werden. Der Verdienst wird höchstens bis zum Durchschnittsentgelt aufgestockt. Das Durchschnittsentgelt beträgt 2020 rund 40 551 Euro. Diese Aufwertung gibt es für Zeiten ab 1992.

Davon profitieren Versicherte, die zu Beginn ihrer Rente mindestens
25 Versicherungsjahre zurückgelegt haben. Außerdem muss das Kind das
dritte Lebensjahr vollendet haben. (dpa/tmn)

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