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Familie und Kinder

Mit Kleinen auf „großer“ Tour

Damit der Fahrrad-Ausflug für alle zum entspannten Erlebnis wird, sollte man ihn gut vorbereiten.

Auf einen etwas längeren Radausflug in Familie sollte man genügend Verpflegung und zusätzliche wärmende Kleidung mitnehmen..
Auf einen etwas längeren Radausflug in Familie sollte man genügend Verpflegung und zusätzliche wärmende Kleidung mitnehmen.. © Foto: Adobe Stock

Wenn die Temperatuten in den zweistelligen Bereich steigen, macht Radfahren auch den weniger „Wetterfesten“ wieder Spaß. Und gerade in Corona-Zeiten steht es bei vielen Familien ganz oben auf der Liste der Freizeitaktivitäten. Wer mit Kindern eine richtige Tour unternehmen möchte, sollte allerdings einiges bedenken.

Technisch intakt

Nicht nur eine Spaßbremse, sondern oft auch gefährlich ist ein technisch nicht völlig intaktes Rad. Schon allein der Luftdruck wird von vielen Gelegenheitsradlern unterschätzt, doch ein „schlaffer“ Reifen rollt deutlich schlechter und ist pannenanfälliger als ein optimal aufgepumpter. Empfehlenswert ist es daher, eine Luftpumpe mit Manometer zu benutzen und sich nach den Werten auf der Reifenflanke zu richten.
Geprüft werden sollte ebenso, ob die Bremsen richtig ziehen, aber nicht schleifen, und ob die Beleuchtung funktioniert. Denn auch, wenn die Tour nicht bis in den Abend hinein geplant ist – es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren. Eine saubere und maßvoll gefettete Kette hält länger und erhöht den Fahrspaß.

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Sorgfältig geplant

Nicht minder wichtig ist eine sorgfältige Planung der Familienradtour – zumindest dann, wenn es nicht nur eine Runde im Park werden soll. Experten empfehlen, ein attraktives Ziel auszuwählen, um Vorfreude und Motivation zu steigern. Bei kleineren Kindern kann das ein besonderer Spielplatz sein, größere lockt vielleicht ein interessantes Bauwerk. Auch die Strecke selbst ist eingehender Überlegung wert. Dass sie möglichst abseits verkehrsreicher Straßen verlaufen sollte, versteht sich von selbst; geeignete Pausenplätze lassen sich dank digitaler Karten ebenfalls im Vorhinein finden.
Kindergartenkindern sollte man nicht mehr als 20 Kilometer pro Tag zumuten, im Schulalter können es dann auch schon mal 50 Kilometer sein. Kleine Attraktionen wie Gewässer und Aussichtspunkte machen die Tour (noch) abwechslungs-reicher.

Gut ausgerüstet

In Zeiten geschlossener Gaststätten muss auch die Ausrüstung etwas umfangreicher ausfallen als sonst. An oberster Stelle steht eine großzügig kalkulierte Menge an Flüssigkeit; auch die Brotdose sollte keinesfalls zu knapp gefüllt sein. Gummibärchen & Co. belohnen die kleinen Radler fürs Durchhalten.
Um ein Auskühlen in der Picknickpause zu vermeiden, gehört unbedingt eine „Wärmereserve“ in den Rucksack – je nach Wetter außerdem Regen- oder Windjacke. Ein spezielles Radoutfit ist auf der Tagestour sicher nicht unbedingt nötig; sinnvoll ist aber schnell trocknende, funktionale Bekleidung. Jeans fühlen sich schon bei ganz leichtem Regen unangenehm an und können an den Nähten leicht reiben und drücken.
Dank Verkehrserziehung in Kita und Schule ist der Fahrradhelm für die meisten Kinder selbstverständlich – als Vorbilder sollten die Eltern dabei nicht nachstehen. An kühleren Tagen oder bei intensiver Sonne empfiehlt sich eine dünne Mütze zum „Drunterziehen“. Und nicht zuletzt gehören Reparatur- und Verbandszeug ins Gepäck.

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