merken
Familie und Kinder

Zweige und Geräusche

Spielideen der Waldpädagogen von Sachsenforst

Mit einfachen Mitteln lässt sich draußen viel entdecken.
Mit einfachen Mitteln lässt sich draußen viel entdecken. © Foto: Stefanie Blaß

Geräusche zuordnen:
Schon mal aktiv auf die Geräusche des Waldes geachtet? Sie verraten jede Menge über dessen Kreisläufe und Bewohner. Jeder Mitspieler stellt sich an einen anderen Platz – in Sichtweite zu den anderen – und verbindet sich die Augen. Nach dem Startsignal seid ihr alle ganz still und konzentriert euch auf die Geräusche, die ihr hören könnt. Nach zwei bis drei Minuten ruft der Spielleiter „Stopp“. Nehmt die Augenbinden ab und zeichnet auf ein Blatt Papier oder Karton euren Standort als Strichmännchen und drumherum die Geräuschquellen ein. Dabei ist es auch wichtig, aus welcher Richtung die Geräusche kamen und wie weit die „Verursacher“ entfernt waren. Am Ende wird verglichen und ausgewertet: Welche Geräusche sind waldtypisch?

Objekte nachbauen:
Die räumliche Vorstellungskraft könnt ihr mit ganz einfachen Materialien schulen. Sucht Euch beim nächsten Waldspaziergang Objekte, die ihr nachbauen wollt – zum Beispiel eine Waldhütte, eine Brücke oder einen Jägerhochsitz. Nehmt dafür dünne, gerade Zweige mit nach Hause und schneidet sie dort auf eine Länge von maximal zehn Zentimetern zu. Formt je nach gewünschter Haltbarkeit aus Knete, selbsthärtender Modelliermasse oder Salzteig kleine Kugeln und verbindet die Zweige damit. Ausprobieren könnt ihr das mit einfachen Figuren wie Würfel und Pyramide. Nach kurzer Zeit gelingen sicher auch kompliziertere Formen.

Arbeit und Bildung
Alles zum Berufsstart
Alles zum Berufsstart

Deine Ausbildung finden, die Lehre finanzieren, den Beruf fortführen - Hier bekommst Du Stellenangebote und Tipps in der Themenwelt Arbeit und Bildung.

Waldbingo:
Jeder Mitspieler legt sich aus Zweigen ein quadratisches Spielfeld mit drei mal drei Feldern auf den Waldboden. Entscheidet gemeinsam, welche neun Naturmaterialien (zum Beispiel Blätter, Steinchen, Zapfen, Eicheln) ihr nutzen wollt und verteilt sie – jeder nach seinem Geschmack – auf die Felder. Der Spielleiter dreht den Spielern den Rücken zu, damit er die Anordnungen der anderen nicht sehen kann. Dann füllt er seine Kästchen und sagt laut an, wohin er welches Material legt, zum Beispiel: „Der Kiefernzapfen kommt in das Feld rechts unten.“ Immer, wenn es eine Übereinstimmung mit einem der Spieler gibt, nimmt dieser den Gegenstand aus dem Kästchen heraus. Wer zuerst eine leere Reihe oder leere Ecken hat, ruft „Bingo!“ und hat gewonnen.

Mehr zum Thema Familie und Kinder